TuS Ende Taekwondo: Vielversprechender Jahresauftakt beim ersten Poomsae Nachwuchsturnier der NWTU

Anzeige
17 Sportler, 5 Coaches - das Erfolgsteam des TuS Ende
 
Emilia Grzechca - stolz mit Bronzemedaille und Einladung vom Landestrainer zum Stützpunkttraining
Herdecke: TuS Ende |

Am 11.02.17 hatte die Nordrhein Westfälische Taekwondo Union zum ersten Poomsae Nachwuchsturnier des Jahres in die wunderschöne Halle des SV Bayer Wuppertal eingeladen. An die 500 Starts, in Wettkampfgruppen von zum Teil bis zu 30 Sportlern, galt es für den Verband zu bewältigen.

Mit 17 Sportlern, 5 Coaches, 4 Kampfrichtern und einem Turnierorganisator unterstützte der Tus Ende dieses große Event.


Die Wettbewerbsregeln besagen auf Nachwuchsturnieren, dass jeder Sportler 2 verschiedene Formen in je 2 Durchgängen präsentieren muss. Die Punkte beider Formen werden addiert. Bei Punktgleichheit entschiedet die bessere Präsentationsnote. Außerdem gilt generell die Jahrgangsregelung.

Der Tag begann wie immer mit den Team- und Paar Wettbewerben und hier direkt mit einem großartigem Erfolg der Ender "Goldjungs" Benno Schulz, Ben Woeste und Johannes Woeste. Wie schon im letzten Jahr knüpfen die drei an ihre Erfolgsserie an, setzen sich mit fast 2 Punkten gegen 5 gegnerische Synchronteams an die Spitze und holen erneut den goldenen Pokal. In ihrer 20 Mann stark besetzten Einzelgruppe, der Sportler von 12-13 Jahren, 8.-5- Kup, gab es mit Platz 4 für Ben, Platz 6 für Johannes und Platz 7 für Benno ebenfalls sehr positive Bestätigung. Für den noch etwas unerfahreneren Joey Wefrinhaus war es in der gleichen Gruppe mit Platz 14 auf jeden Fall Motivation sich weiter zu verbessern.

Als einziges Paar im "Family" bis 1. Kup gingen diesmal für den TuS Ende Felix Weidner und seine Mutter Kathrin Harloff-Weidner ins Rennen. Gegen die deutlich höheren Gürtel der Gegner hatten sie es sehr schwer, aber am Ende reichte es immerhin für Platz 4.
Ein weiteren undankbarer aber sehr guten Platz 4 erzielte Felix in seiner Einzelgruppe, 10 bis 11 Jahre, 8.-7. Kup, und lies damit 7 Gegner hinter sich.
Für Mama Kathrin gab es im Einzel sogar die Silbermedaille.

Besonders freut sich der Verein über Neuzugang Emilia Grzechca. Die zierliche 12-jährige, Trägerin des 2. Pooms, ist erst im Dezember letzten Jahres zum Tus Ende gewechselt und hat seitdem schon eine beachtliche Leistungssteigerung durchgemacht. Ihr Trainingsfleiß zahlt sich mit der Bronzemedaille bei den Sportlerinnen von 12 bis 13 Jahren ab dem 1. Kup aus. Als drittplatzierte erhielt sie außerdem die Einladung vom Landestrainer zukünftig an den Stützpunkttrainingseinheiten teilnehmen zu dürfen und zählt damit zukünftig zum Leistungskader des TuS Ende.

Die erst 8-jährige Jasmin Flotow, die schon im letztem Jahr die Einladung zum Landesstützpunkttraining erhalten hat, bewies mit einem erneuten Sieg in der Altersgruppe der 8 bis 9-jährigen Mädchen ab dem 4. Kup ihr Talent. Mit sagenhaften 5 Punkten Vorsprung lies sie der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Gespannt blickt sie nun erstmals auf Turniere auf internationaler Ebene, an denen sie dieses Jahr das erste mal teilnehmen darf.

Einen ebenfalls sehr deutliche Sieg konnte Angelika Frank mit nach Hause nehmen. Mit 2 Punkten Abstand zu restliche Starterfeld der Gruppe 16 bis 17 Jahre, 4. bis 2. Kup, nimmt sie stolz den Pokal entgegen.

Nicht ganz so deutlich, aber dadurch extrem spannend, gewinnt Trainerin und Coach Anna-Lotta Merfeld die Gruppe 18 bis 29 Jahre ab dem 1. Kup. Nach dem ersten Durchgang lag sie Punktgleich mit der späteren Zweitplatzierten, jedoch hier schon durch die Präsentationsnote eine Nasenlänge voraus. In Runde zwei legt die Gegnerin eine beachtliche Bewertung vor, die Anna-Lotta tatsächlich mit 0,1 Punkten überbieten konnte und damit ebenfalls Gold holt.

Aber Erfolg zeigt sich nicht immer nur in Medaillen, sondern besonders in der Wertigkeit der der Rangierung.

So erreicht die erst 9-jährige Anna Woeste in der mit 21 Teilnehmern besetzen Gruppe, der 10-11 jährigen Mädchen, 6.-5. Kup, einen sensationellen 6. Platz der sich sehen lassen kann und noch viel von ihr erwarten lässt.

Emily Recknagel, ebenfalls noch erst 11 Jahre in der Gruppe der 12 bis 13-jährigen Sportlerinnen, 4.-2. Kup, erreicht den 9. Platz und lässt damit noch 15 Teilnehmer hinter sich.

Julia Niederdellmann, in der Gruppe 14-15 Jahre, 4.-2. Kup, erreicht einen der undankbaren 4. Plätze und das nur denkbar knapp mit 0,2 Punkten hinter der Bronzemedaille bei einem Starterfeld von 13 Teilnehmern.

Robin Arendt, (30 bis 39 Jahre, ab 1. Dan) einer der wenigen erwachsenen Sportler des TuS Ende, den der Ehrgeiz nach 13 Jahren Pause noch mal gepackt hat, erkämpft sich mit Platz vier ein gutes Mittelfeld.

Alexander Frank (12 - 13 Jahre, 4. - 2. Kup) konnte in Runde 1 mit einem drittbesten Ergebnis in einem 15-köpfigenen Starterfeld noch sehr gut überzeugen, hatte dann in seiner zweiten Darbietung leider ein paar Unsicherheiten, so dass es nur für Platz 9 reichte.

Für Fiona Jenhardt und Aaliyah Kaiser war es besonders schwer in der Konkurrenz von 27 Startern zu bestehen. Die Gruppe 12 bis 13 Jahre, 8. bis 5. Kup, ist momentan leistungsmäßig so eng beieinander, dass es nur für Platz 17 und 24 gereicht hat.

Die 8-jährige Evienne van Rieht , 6. Kup, kämpfte noch sehr mit ihren Nerven, lässt sich aber von den hinteren Plätzen nicht beirren und ist mit viel Spaß bei der Sache.

Neben den Coaches Anna-Lotta Merfeld, Robin Schlickmann, Mia Merfeld, Emily Nitsche und Justin van Rieht, stellte der TuS Ende die Kampfrichter Jochen Schneider, Max Merfeld, Anja Schlickmann und Andrea Merfeld. Und nicht zu vergessen Fabian Hass, der durch seine Turnierorganisation diversen Turnieren einen reibungslosen Ablauf verschafft.
Danke an euch alle.



www.tusende.de
1
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.