VfL Eintracht Hagen: Start im DHB-Pokal

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„Wir freuen uns, dass es endlich losgeht.“ Dies mag wie eine abgedroschene Floskel klingen, doch Lars Hepp, Trainer des Handball-Drittligisten VfL Eintracht Hagen, unterstreicht, dass das Verlangen seiner Farben nach dem Pflichtspielstart kaum noch auszuhalten sei. „Man merkt das in jedem Training ganz deutlich. Wir wollen endlich überprüfen, wo wir im Wettkampf stehen, wie unsere Konzepte und taktischen Ideen greifen. Dabei hilft leider kein noch so gutes Testspiel“, berichtet Hepp, dessen Mannschaft es beim ersten offiziellen Auftritt in der ersten Runde des DHB-Pokals mit dem HC Empor Rostock am Samstag, 27. August, um 19 Uhr (OSPA Arena, Rostock) mit einem Gegner aus der Vorsaison zu tun bekommt. Der Sieger dieser Partie trifft am Sonntag auf den Gewinner des zuvor stattfindenden Duells zwischen dem Ost-Drittligisten HC Elbflorenz und Meisterschaftsanwärter SG Flensburg-Handewitt zu tun.

Speziell angesichts des sehr wahrscheinlichen hochkarätigen Gegners stellt die Aufgabe an der Ostsee für den VfL-Trainer ein zweischneidiges Schwert dar: Auf der einen Seite wäre ein Aufeinandertreffen mit der SG ein ganz besonderes Erlebnis – speziell für die jungen Spieler im Kader der Grün-Gelben sowie den Ex-Flensburger Sebastian Schneider – auf der anderen Seite haben Hepp und seine Mannen ganz klar die Meisterschaft im Blick, die am Freitag mit dem schweren Heimspiel gegen den TV Korschenbroich beginnt. „Für uns ist es eine ganz schwierige Aufgabe. „Da sind zum einen die Reisestrapazen, zum anderen weitere Ungewissheiten. Wir müssen die Belastung in jedem Fall vernünftig dosieren, auch wenn wir das Spiel gegen die Gastgeber natürlich so gestalten wollen, dass es als Generalprobe für die Meisterschaft taugt“, erklärt der Eintracht-Trainer. Der Gegner aus Mecklenburg-Vorpommern ist dabei trotz des doppelten Vorjahres-Vergleichs beinahe ein unbeschriebenes Blatt für die Grün-Gelben, denn bei Empor fand ein immenser Personalwechsel statt. „Das könnte für uns eine kleine Chance bedeuten, vielleicht sind sie noch nicht so eingespielt“, analysiert Hepp, der den Auftrag für sein Team klar umreißt – und dies trotz der guten Leistungen in der Vorbereitung keineswegs als Understatement verstanden haben möchte: „Wir müssen deutlich stabiler als in der Vorbereitung agieren, wenn wir als Sieger vom Platz gehen wollen.“

Personell gibt es für Hepp auch einige Fragezeichen. Milan Weißbach fiel zu Beginn der Woche mit einem Infekt aus, Thomas Rink ist gerade wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Somit könnte erneut Dauerarbeit auf den letzten verbliebenen Kreisläufer Julian Renninger zukommen, dem die Mehrbelastung bei seinen zumeist guten bis sehr guten Auftritten bislang noch nicht anzumerken war. Auf der rechten Seite plagt sich Neuzugang Jan-Lars Gaubatz mit einer Rumpfverletzung herum, dies könnte erhöhte Minuten für Jan von Boenigk nach sich ziehen.
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