Die Herzkammer schlägt

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Viele Besucher fanden bereits mehrfach den Weg in das Heimatmuseum. (Foto: Ralf Piorr/Stadt Herne)

Das Heimatmuseum wird von den Menschen angenommen. Wenige Wochen nach der Eröffnung Ende April kann Oliver Doetzer-Berweger, Leiter des Emschertalmuseums eine erste Bilanz ziehen. Und diese fällt positiv aus: "In nur vier Wochen haben bereits über 2000 Menschen das Haus besucht, das ist ein überragendes Ergebnis."

Dabei ist der Reiz des Neuen nur ein Grund für den Erfolg, wie Ralf Piorr weiß, der als Kurator die neue Dauerausstellung „Herzkammer“, die sich der Sozial- und Alltagsgeschichte unserer Stadt von 1890 bis 1980 widmet, maßgeblich gestaltet hat. „Die positive Resonanz der Besucher ist einfach bewegend. Viele finden sich in der Ausstellung wieder. So wird der Museumsbesuch zur Begegnung mit der eigenen Familiengeschichte.“

Eine typische Erfahrung der ersten Wochen ist es zum Beispiel, dass viele Menschen bereits zweimal im Museum waren: erst allein und dann mit ihrer Familie oder ihren Freunden. Auf den Anfangserfolgen will sich die Leitung des Heimatmuseums allerdings nicht ausruhen. „Wir müssen das Haus kulturell und politisch weiter etablieren. Für das Selbstverständnis und das Image der Stadt sollte das Museum ein Gewinn sein“, so Piorr.
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