Ein Ende mit Hass

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Alt aber nicht leise: Hass gründete sich 1978 als eine der ersten deutschsprachigen Punkbands. (Foto: Tim Hackemack)

"Rock gegen Rechts" steht vor der Tür. Die Falken veranstalten das Festival am 9. September bereits zum zehnten Mal. Bekannteste Band auf der Bühne wird das Quartett Hass sein.

Im Jahr 2008 fing alles ganz klein an. Ziel war, umsonst und draußen etwas für Jugendliche zu machen. Das Konzept hat sich in den vergangenen Jahren nicht verändert, aber der Veranstaltungsort. Bereits im dritten Jahr findet das Festival auf dem Außengelände des städtischen Jugendzentrums „Der Heisterkamp“ statt.

Den Abend beschließen wird die Band Hass. Das Quartett aus Marl und Recklinghausen gründete sich 1978 und ist damit eine der ältesten deutschsprachigen Punkbands. 1981 erschien das Debütalbum "Hass allein genügt nicht mehr". Ihre produktivste Zeit hatte die Band mit sieben weiteren Alben im Zeitraum 1989 bis 2000. Im Frühjahr 2014 veröffentlichten die Musiker ein Jahr nach ihrer Wiedervereinigung das bislang letzte Album "Kacktus". Hass stand immer für eine antifaschistische Haltung.

Drei Bands aus dem Ruhrgebiet bestreiten das Vorprogramm. Erster auf der Bühne ist Dr. Mulle (Dortmund). Die Band präsentiert ihren Mix aus Punk und Rock'n'Roll beim "Rock gegen Rechts" ausnahmsweise unplugged. Stilistisch gar nicht so weit davon entfernt ist das Trio Van Bargen (Essen). Die Musiker werden Bass und Gitarre im Gegensatz zu Dr. Mulle beim Festival sehr wohl unter Strom setzen. Im Anschluss gehört die Bühne den Lokalmatadoren von Alidaxo. Als klassische Hiphop-Band gestartet, ist das Trio seit Anfang 2015 dabei, sich zu neu positionieren. Die Songs auf ihrem Album „Retro war gestern“ sind zwar durchweg mit ausgefeiltem Sprechgesang durchgezogen, haben aber auch jede Menge Anteile von Pop, Indie und Elektroklängen.
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3 Kommentare
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Volker Dau aus Bochum | 30.08.2017 | 16:11  
Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne | 30.08.2017 | 16:12  
15.103
Volker Dau aus Bochum | 30.08.2017 | 16:51  
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