Fotografieren was gefällt

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Mehr als 60 Bilder des Foto-Film-Clubs werden in der VHS-Galerie ausgestellt. (Foto: Horst Martens/Stadt Herne)

„So gesehen“ lautet der Titel einer Ausstellung des Foto-Film-Clubs Wanne-Eickel. Diese ist ab sofort in der VHS-Galerie zu sehen. Der Verein feiert 2017 sein 65-jähriges Bestehen.

Für die Mitglieder des Vereins ist es die 55. Fotoschau seit der Gründung im Mai 1952. Gezeigt wird ein breites Spektrum der Fotografie: Industrie- und Architekturaufnahmen finden sich neben Fotos aus der Natur sowie Model-Portraits. „Jeder fotografiert, was ihm gefällt und nicht das, was den Juroren vorschwebt“, sagt der Vorsitzende Klaus-Peter Schubert.

Beeindruckend ist vor allem der strahlende Glanz der Aufnahmen, die auf Kapaplatten aufgezogen sind. „Die Resonanz ist enorm. Unsere Besucher sind ganz begeistert von der Qualität und fotografieren ihrerseits die Motive“, sagt Kuratorin Angelika Mertmann.

Die meisten der 66 Bilder von 13 Fotografen sind neueren Datums. Die älteste Aufnahme stammt aus dem Jahre 1962 und zeigt einen Angler am Kanal. Sie stammt von Günter Dudde, der damals dafür einen Preis in einer Anglerzeitschrift gewann. Überhaupt heimste der Foto-Film-Club, der heute 16 Mitglieder zählt, im Laufe seines Bestehens zahlreiche Preise ein, auch über die Landesgrenzen hinaus.

Erst seit Kurzem ist Ferdinand Nüssen Mitglied des Vereins. Nüssen zeigt sich davon beeindruckt, mit wie viel Engagement die anonym im Club eingereichten Bilder bewertet und kontrovers diskutiert werden. „Für meine Bilder, die ich großartig fand, erhielt ich noch Verbesserungsvorschläge. Man lernt viel dazu.“

Die Arbeitsbedingungen für die Fotografen haben sich geändert: „Früher haben sich die Leute ins Bild gedrängt, heute muss man aufpassen, dass man nicht verklagt wird“, sagt Schubert. Die Menschen, die sich jedoch fotografieren ließen, haben es mit großer Freude getan, wie die Aufnahmen zeigen.

Quelle: Presseamt: Stadt Herne
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