Interkulturelle Woche mit mehr Vielfalt

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56 Programmpunkte sind Bestandteil der "Interkulturellen Woche", sie bietet damit mehr als in den vergangenen Jahren. (Foto: Michael Paternoga Stadt Herne)

Die "Interkulturelle Woche" geht in die 27. Runde. Sie findet in diesem Jahr unter dem Motto "Vielfalt verbindet" statt. Auftakt ist am Freitag. Von Ausstellungen, Diskussionen, Festen, Seminaren, Lesungen und Theateraufführungen ist alles dabei.

Insgesamt 56 Veranstaltungen zeigen die Vielfalt der Bevölkerung dieser Stadt. „Jeder Herner kann im Programm etwas für sich finden“, verspricht Muzaffer Oruc, Vorsitzender des Integrationsrates. Durch die Vielzahl der Angebote konnten auch die Rubriken im Programm erweitert werden. So gibt es nun zum Beispiel „Gesundheit“, „On Stage“, „Begegnung und Austausch“, „Länder“ sowie „Nach der Interkulturellen Woche“.

Die große Abschlussveranstaltung ist zwar am 24. September, aber die Angebote gehen teilweise noch über dieses Datum hinaus. Am 3. Oktober öffnen beispielsweise drei Moscheen ihre Türen und laden interessierte Bürger ein. Nicht zufällig findet diese Veranstaltung am Tag der Deutschen Einheit statt. Der 3. Oktober ist auch der Tag der offenen Moscheen. Dezernent Frank Burbulla macht deutlich, wie wichtig dieses Angebot ist. Fast jeder dritte Bürger in Herne hat einen Migrationshintergrund. „Wichtig ist, dass man das Zusammenleben positiv gestaltet“, so der Dezernent, der die "Interkulturelle Woche" vor allem als Plattform für Begegnungen sieht.

Auch in diesem Jahr werden viele Kooperationsveranstaltungen angeboten. Der Integrationsrat selbst geht dabei Kooperationen mit der Volkshochschule, dem Bildungswerk des Dekanates Emschertal, dem Evangelischen Kirchenkreis, der Jüdischen Gemeinde Bochum/Herne/Hattingen, dem Eine-Welt-Zentrum und dem Muslimischen Theologinnen- und Theologenbund ein. Als einen Höhepunkt der Interkulturellen Woche nennt Oruç den Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion am Montag, 25. September: „Mustafa Kemal Atatürk – Was bleibt vom Gründer der modernen Türkei übrig?“

Quelle: Presseamt Stadt Herne
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