"Klangkosmos" führt um die Musik-Welt

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Praktikantin Annika Huneke und Markus Heißler laden dazu ein, den musikalischen Horizont zu erweitern.Foto: Detlef Erler

Von Usbekistan über die Komoren bis in in den Kongo: Zu einer musikalischen Weltreise nehmen die Konzerte der Reihe Klangkosmos ihre Besucher mit.

„Wir haben ein vielfältiges und spannendes Programm“, verspricht Markus Heißler vom Herner Eine Welt Zentrum. Dieses organistert die Reihe gemeinsam mit dem Kulturbüro sowie den Veranstaltungsorten Kreuzkirche und Künstlerzeche in unserer Stadt.

Über drei Kontinente führt der Weg, „Afrika, Asien und Lateinamerika“, verrät Heißler. Auch für die dritte Saison der Klangkosmos-Reihe in Herne „ist es gelungen, originelle und einzigartige Konzerte in unsere Stadt zu holen“, betont Klaus-Dieter Gülck vom Kulturbüro der Stadt Herne.

Dabei dürfen sich die Besucher auf Musik freuen, die man so in Deutschland nur selten zu hören bekommt.

Künstler von drei Kontinenten

Zum Auftakt spielt das Feruza Ochilova Ensemble aus Usbekistan am Freitag, 8. November, 19.30 Uhr, in der Kreuzkirche. Hier stehen die typischen Klänge des so genannten Mavregi der an der Seidenstraße gelegenen Stadt Buchara im Mittelpunkt. „Die Musik ist stark von den multiethnischen Einflüssen Bucharas geprägt“, erklärt Heißler.

Weiter geht es am 14. Dezember in der Künstlerzeche Unser Fritz mit dem von den Komoren stammenden Trio Elisouma. Am 18. Februar 2014 fasziniert der Künstler Mathew Ngau Jau aus Malaysia-Borneo mit seinem meisterhaften Spiel auf dem Instrument Sape.

Die chilenische Akkordeonspielerin, Sängerin , Komponistin und Pianistin Pacuala Ilabaca kommt mit ihrer Gruppe Fauna am 5. April nach Herne.
Zum Abschluss am 7. Juni gibt sich das aus kongolesischen Pygmäen bestehende Enseble Ndima mit Gesängen des Regenwaldes die Ehre.

Eine kleine Spende

Bisher kamen stets etwa 50 bis 100 Zuschauer, „die immer fasziniert waren“, berichtet Gülck von seinen eigenen Erfahrungen. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, am Ende wird um eine Spende gebeten. „Das hat sich bislang gut bewährt“, gibt Gülck zu verstehen.

Für Schulen, die am Programm „Jedem Kind ein Instrument“ (Jeki) teilnehmen, besteht zudem die Möglichkeit, Workshops mit den Künstlern durchzuführen. Infos dazu gibt es beim Eine Welt Zentrum unter Tel. 02323/9949715.

www.ewz-herne.de
www.klangkosmos-nrw.de
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