Kulturbrauerei fährt eine Extraschicht

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Die Kulturbrauerei im Eickeler Zentrum hat sich zu einem beliebten Veranstaltungsort entwickelt.

Das Ruhrgebiets-Festival „ExtraSchicht“ wirft seinen Schatten voraus: Heute wurden die Spielorte vorgestellt, die in diesem Jahr zum ersten Mal dabei sein werden. Zu den Neuzugängen gehört unter anderem die Kulturbrauerei Hülsmann.

Das soziokulturelle Zentrum am Eickeler Markt wird am 20. Juni einer von insgesamt 45 Spielorten sein, auf die sich zur „ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur“ mehr als 2000 Künstler verteilen sollen. Nicht zuletzt die Unterstützung durch die Stadt Herne habe den Ausschlag für die Kulturbrauerei Hülsmann gegeben, erwähnte Professor Dr. Volker Eichener vom Förderverein Kulturbrauerei Eickel gestern im Rahmen einer Pressekonferenz zu den Veranstaltungsorten 2015.

Neben der Kulturbrauerei feiern in diesem Jahr das Industriedenkmal Rheinpreussen Schacht IV in Moers und der Bergpark Lohberg in Dinslaken ihre Premiere im Programm eines der größten Kulturfestivals, die das Ruhrgebiet zu bieten hat. Die veranstaltende Ruhr Tourismus Gesellschaft (RTG) erwartet am dritten Samstag im Juni nicht weniger als 200 000 Besucher.

Herne ist mit drei Orten am Festival beteiligt

Nicht nur im Zentrum von Eickel wird in gut vier Monaten von 18 bis 2 Uhr eine Extraschicht gefahren. Programm gibt es auch in den Flottmannhallen und im Museum für Archäologie. Über dessen Inhalte schwiegen sich die Veranstalter heute noch aus. Mehr Informationen dazu soll es erst Anfang Mai geben.

Die Kulturbrauerei hat sich in den vergangenen Jahren als Veranstaltungsort etabliert. Das Programm der kommenden Monate bietet mit den Auftritten von Matthias Reuter (8. März), dem Duo Diagonal (12. April), Helmut Sanftenschneider (10. Mai) und Lars Ruppel (14. Juni) eine Mischung aus Kabarett, Comedy und Poetry Slam. Auch Konzerte haben hier bereits stattgefunden, so unter anderem mit Banned From Utopia, einer Band, die von Weggefährten Frank Zappas gegründet wurde.

Diese Kultur wird an einem Ort mit Geschichte präsentiert: Das Sud- und Treberhaus ist seit dem Jahr 1869 ein markantes Wahrzeichen in Hernes ältestem Stadtteil.
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