Musik für die Massen

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Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Diese Binsenweisheit passt perfekt auf das Verhalten von Konzertbesuchern. Wenn im Juli Depeche Mode in der Arena in Gelsenkirchen auftreten, bezahlen die Fans Ticketpreise von zum Teil weit über 100 Euro für ein routiniert runtergespieltes Best-of-Programm, das sie längst Note für Note mitsingen können.Nicht falsch verstehen. Ich mag die Musik von Depeche Mode, stelle jedoch fest, dass Konzerte dieser Größenordnung ihren Zauber verlieren.

Für einen Bruchteil des Geldes kann man Musiker auf Bühnen in Herne erleben, die ihr Ding mit mehr Leidenschaft durchziehen. Vielleicht sollte man diesen Bands als Konzertgänger mal eine Chance geben. Und vielleicht sollten die Organisatoren von Stadtfesten mehr Mut beweisen. Gebt nicht immer nur Bands eine Bühne, die bekannte Stücke nachspielen. Ich will weder "Smoke on the Water" noch "Sweet home Alabama" oder andere zu Tode gespielte Hits hören müssen. Und vielleicht stehe ich mit dieser Meinung ja auch nicht alleine vor der Bühne.
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ANA´ stasia Tell aus Essen-Ruhr | 28.03.2017 | 22:26  
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