Narren trotzen dem Terror

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Der Zug kann kommen: Auch in diesem Jahr wollen die Narren wie hier am Robert-Brauner-Platz ausgelassen feiern. (Foto: Angelika Thiele)

Aus Angst vor Terroranschlägen werden die Sicherheitsmaßnahmen rund um die Rosenmontagszüge verschärft. In Gesprächen mit den Veranstaltern und Ordnungsämtern klärte die Polizei für den Bezirk Bochum/Herne/Witten geeignete Maßnahmen ab.

In Abstimmungsgesprächen wurden die notwendigen Details für die Rosenmontagsumzüge am 27. Februar geklärt, auch bezüglich baulicher Veränderungen auf den Zufahrtstraßen. Der letzte Feinschliff erfolge in den nächsten Tagen, kündigte die Polizei an. Sie wird dazu zeitnah informieren.

Zurzeit liegen keine Erkenntnisse darüber vor, dass die Karnevalsveranstaltungen in Bochum, Herne und Witten gefährdet sein könnten. Alle Verantwortlichen seien aufgrund der abscheulichen Ereignisse in der zurückliegenden Zeit sensibilisiert, hieß es dazu in einer Pressemitteilung.

Natürlich sollen alle Karnevalisten die Fünfte Jahreszeit wieder in vollen Zügen genießen. In gewohnter Manier werden auch dieses Jahr wieder Polizeibeamte an den neuralgischen Punkten präsent sein und für Sicherheit sorgen. Gleiches gilt für die Mitarbeiter der Ordnungsämter und die zahlreichen Ordnungskräfte aus dem Kreis der Veranstalter.

Der Rosenmontagszug in Herne startet am 27. Februar um 12 Uhr am Kurt-Edelhagen-Platz und zieht dann in Richtung Innenstadt. In anderen Städten wurden vereinzelt Umzüge abgesagt. Insbesondere für die kleinen Karnevalsgesellschaften sind die Sicherheitsmaßnahmen rund um die Veranstaltungen kaum zu stemmen.

Quelle: Polizei Bochum
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Bernfried Obst aus Herne | 06.02.2017 | 17:32  
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