Nawals Klangkosmos

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Nawal tritt seit 25 Jahren (fast) überall in der Welt auf. (Foto: Veranstalter)

Im Rahmen der Reihe „Klangkosmos Weltmusik“ gastiert die Sängerin Nawal am Freitag, 3. Februar, um 19.30 Uhr in der Maschinenhalle der Künstlerzeche "Unser Fritz", Zur Künstlerzeche 10. Einlass ist ab 19 Uhr.

Nawal Mlanao wurde auf den Komoren geboren, einem nordöstlich von Madagaskar gelegenen Inselstaat im Indischen Ozean. Die Sängerin und Komponistin, die heute zwischen Frankreich und den Komoren pendelt, stammt aus einer Musikerfamilie, in der Musik und Spiritualität eng zusammengehören. Entgegen der komorischen Traditionen wurde sie die erste Frau des föderalen Inselstaats, die mit eigenen Kompositionen öffentlich auftrat. Seit mehr als 25 Jahren gibt die Künstlerin Konzerte.

Nawal Mlanao spielt die Gambusi, ein Instrument ähnlich dem Banjo, das ursprünglich aus dem Jemen stammt, Gitarre, Flöte, die afrikanische Mbira, die iranische Rahmentrommel Daf sowie weitere Perkussionsinstrumente. Viele Melodien ihrer Lieder stammen aus dem islamisch-arabischen Raum und berufen sich zudem auf polyphonen Rhythmen der afrikanischen Bantu sowie die Trance-Tradition der Sufis.

Allerdings haben in der Musik der Sängerin und Multi-Instrumentalistin auch Einflüsse aus ihrer neuen Heimat Frankreich einige Spuren hinterlassen. Die meisten zwischen alter Tradition und urbaner Gegenwart changierenden Stücke singt Nawal in der Sprache Shikomor, die neben Französisch und Arabisch eine der drei Amtssprachen der Komoren ist.

Vor und während des Konzerts bietet die Aktion "Wanne kauft fair" wieder eine Auswahl an fair gehandelten Getränken und Produkten an. Der Eintritt ist frei.
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