Pogo durch den Schlamm

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Trotz des Regens erreichte die Stimmung gegen Ende ihren Siedepunkt. (Foto: Björn Koch/Rockbüro Herne)

Irgendwie gehören Matsch und Regen zu Rockfestivals dazu. Auch die zweite "Heiko"-Auflage hatte mit dem Wetter zu kämpfen. Der Stimmung unter den 500 Zuschauern tat das allerdings keinen Abbruch.

Das Rockbüro hatte als Veranstalter alle Ankündigungen umgesetzt und bot am Heisterkamp eine größere Bühne, mehr Licht und mehr Sound. „Eine noch größere Bühne passt leider nicht zwischen die Bäume“, so Pressesprecher Björn Koch. Das Team des Rockbüros arbeitete auch an den Details und bot den Besuchern unter anderem Festivalbändchen, einen Wagen der Bochumer Kult-Eisdiele Kugelpudel und eine Fotobox für Rock-&-Roll-Selfies und einen Chillout-Bereich mit Liegestühlen und Sonnenschirmen.

Belle Epoque eröffneten als Lokalmatadore mit Psychodelic Rock das Festival. JJ & The Acoustic Machine brachten eine tanzbare Mischung aus Alternative Folk, Punk Rock, Country und Pop mit aus der Heimatstadt Köln. Mit Three Minute Record wurde die Musik wieder deutlich härter und schneller, denn die Ruhrpottler präsentierten guten ordentlichen Hard Rock.

Die Headliner Radio Havanna (Berlin) und Rogers (Düsseldorf) verbindet deutschsprachiger Punk-Rock und eine tiefe Bandfreundschaft. Und somit kochte die Party-Stimmung schon mit dem Auftritt der Berliner langsam in Richtung Siedepunkt. Radio Havanna brachten politische und gesellschaftskritische Texte mit an den Heisterkamp. Den Besuchern gefiel dies und schnell machten Schilder mit "Kein Mensch ist illegal" die Runde.

Bei Rogers ging die Party richtig ab. Der Regen, der pünktlich zum Auftritt der Düsseldorfer einsetzte, brachte lediglich etwas Abkühlung für die feiernden Menschen. Ein weiterer Nebeneffekt: Die Wiese vor der Bühne entwickelte langsam in eine matschige Fläche. Die Besucher schien dies alles nicht zu stören, denn sie tanzten, rockten und feierten. Die Bassboxen vor der Bühne boten die richtige Höhe für einen Flug in die Menge. Der Rogers-Sänger nahm die Möglichkeit ebenfalls an, sprang von der Bühne und ließ sich einmal über die Wiese tragen. Und wenn er nicht mal selbst nicht am Mikro stand, erhielt er Unterstützung vom Radio-Havanna-Sänger oder halt einem Fan. Apropos Fans: Diese stürmten zum Finale von "Heiko" die Bühne.

Quelle: Björn Koch/Rockbüro Herne
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