Dieses Bild von "THOMAS HARRIEFELD" wurde etwa Mitte der 70er Jahre geschossen und schmückt einige meiner Kohlenpott-Kalender. Bis es jedoch dazu kam, musste erstmal ein kleines Wunder geschehen wie ich finde. Ich bin erst im Jahr 2006 dem Internet beigetreten und dass erste Wort, was ich damals bei Google eingegeben habe war "Wanne-Eickel". Über ein paar weitere Klicks kam ich dann auf diese Seite, wo das obige Bild zu sehen ist:
Mir wurde plötzlich ganz anders und das hatte auch seinen Grund, denn der Pimpf links auf dem Fahrrad das war ich höchst persönlich. Da finde ich mich rein zufällig nach über 30 Jahren im Internet wieder, welch ein Brüller. Natürlich versuchte ich mit Thomas Harriefeld auch Kontakt aufzunehmen und der kam kurze Zeit später zustande, unser erstes Telefongespräch dauerte knapp zwei Stunden. Im Jahr 2010, als er der Weltkulturhauptstadt einen Besuch abstattete, beglückte er mich dann auch mit seiner Anwesenheit für ein paar Stunden an einem Nachmittag. Ein wirklich netter Zeitgenosse aus dem Schwabenlande, der unser Ruhrgebiet über alles liebt.
Ruhrgebiet
Ziemlich genau zwischen Lippe und Ruhr kam man dem schwarzen Gold auf der Spur. Empor schossen Zechen und riesige Werke, der Pott, wie er hieß, gewann arg an Stärke.
Hier wurde geschuftet, auf Teufel komm raus, mit Stolz für Familie, den Garten, das Haus. Schweiß wurd’ vergossen in dunklen Tiefen, der Vater auf Nachtschicht - die Kinder, sie schliefen.
Heut’ ist die Kohle fast schon Geschichte, die Gruben sind leer und meistens zunichte. Der einstige Hauer sitzt sinnend im Garten, und spielt mit den Nachbarn gelegentlich Karten.
Der Fußball regiert hier, wie in alten Zeiten, die Fans sich wie damals noch raufen und streiten. Mit „dat und mit wat“ wird von jeher gesprochen. dem kleinen Malocher, dem schmerzen die Knochen.
Unser Revier, das liegt ganz tief im Westen. Hier kannst Du Bierchen und Currywurst testen. Hier hält man zusammen, egal was geschieht. in unser Heimat - dem Ruhrgebiet.
Hallo Norbert,
mit Interesse habe ich deinen obigen Beitrag und auch schon deine diversen Gedichte gelesen. Meine Anerkennung!
Ist es nicht wunderbar, unerwartet mitten in einer Geschichte zu stecken, die ständig an Spannung zunimmt? Der Kontakt zum Fotografen kommt zustande, dann ein Treffen - wahnsinnig. Ich freue mich einfach mit dir!
Moin Norbert;
ich bin wieder mal beeindruckt! Glaubst du dabei wirklich an Zufall?
Das du nach 30 Jahren dieses Foto siehst- das der Fotograf noch lebt, dich trifft, ihr beide zusammen einen Nachmittag verbringt...
Man, das sollte so kommen. Das macht den "Ruhrpott- Norbert" doch erst zu dem, was er geworden ist! Deine Dichterei, die Hinterhöfe, dieses "grau in grau- das kann man nicht lernen - das "lebt" man- oder eben nicht! Deshalb sind deine "Ferse" so überirdisch gut!
Also für mich bist du der Hemingway von Herne (Wanne-Eickel natürlich)!
Ich finde die Geschichte mit dem Fotografen auch überirdisch - ein Hauch von Schicksal. Was Dein Gedicht angeht, möchte ich mich dem Kommentar vom
Heinz absolut anschließen!
@Karim: Ja, ich fand es auch sehr spannend, Dank Dir. :)
@Connie: Jopp, so ist es... gegenüber war dort viele Jahre ein Kindergarten. :)
@Heinz: Vielen Dank für die Blumen mein Lieber. :)
@Myriam: Die Ironie des Schicksals ist zudem die, dass einer meiner Hausbesitzer im späteren Leben auch noch in den im Hintergrund stehenden Häusern wohnen sollte..... alles sehr merkwürdig. :)
Hey Norbert kannste mal sehen als kleiner Stöpcke schon auf der großen Internetbühne ne Spaß bei Seite.
Ist schon komisch wie sich so einiges zusammenfügt.
Und Heinz deinem Kommentar stimme ich zu 100% zu!!!
Ich bin ehrlich lieber Hans Peter... ich mag unsere Region nicht mehr so wie noch in den 70er und 80er Jahren, denn ich habe hier sehr viel Mist erlebt. Nichts desto Trotz hat man natürlich sein Herz hier verloren und erinnert sich an die guten Zeiten zurück... :)
Schade Norbert, hört sich etwas anders an, wie ich aus deinem Gedicht lese.
Aber im Herzen ist und bleibt man der Region verbunden.
Ich fühle mich hier wohl.
Bin in OB- Osterfeld groß geworden. Erinnere mich noch das Mutter manchmal die Bettwäsche schnell wieder von der Leine nahm, weil der Wind sich gedreht hatte.
Da kam sonst der Staub von der Kokerei drauf.
Seit 1972 bin ich aber Bottroper Bürger, und wohne trotz Großstadt im Grünen.
hallo Norbert!
GANZ große klasse!
Tolle Geschichte, Zufall (!?) egal... jedenfalls ist es schön... was und vorallem WIE Du es schreibst!
Ich bin und bleibe wohl echt-Essener-Kind und auch, wenn wir hier auch "Schlechtes" erleben und wie Frank Goosen sagte
"Woanders ist auch scheiße" ...
es ist und bleibt meine Heimat... und es ist schön hier
trotz allem
so wie ich nicht aufhöre, meine von mir getrennte Familie ... zu lieben so bleibe ich auch dem Ruhrpott treu...
und bei aller Liebe zum Meer, zu Hamburg z.B. ...
hier im Ruhrgebiet will ich bleiben...
Vielen Dank für den tollen Kommentar und die lobenden Worte - freut mich wirklich sehr. Ich mag unserer Region natürlich immer noch - ich bin 1964 in Gelsenkirchen geboren, habe bis 1970 in Altenessen gewohnt und bin dann nach Wanne Eickel verschleppt worden (Gott sei Dank). Hier (mittlerweile Herne 2) wurde ich irgendwie neu geboren, warum ist jetzt egal.
Wanne Eickel löschte vieles von dem aus, was vorher in meinem Leben nicht wirklich prickelnd war, darum bin ich dieser Stadt auch sehr dankbar.
Wie bereits gesagt, habe ich hier aber auch sehr hässliche Dinge erlebt, ganz hässliche, die mich vor 10 Jahren dann zum Schreiben bewegt haben.
Viele, viele meiner Leser sind meinen damaligen Peinigern dankbar, denn sonst hätte es meine Gedichte niemals gegeben.... des einen Leid ist halt des anderen Freud.
Ich bin mir aber absolut überzeugt davon, das alles so kommen musste, wie es kam.... wer mehr von mir erfahren möchtem sollte mal ein wenig hier lesen:
schade, dass vieles "Schöne" erst entstehen kann, wenn vorher "Böses" da war...
so war es, so ist es und so bleibt es wohl auch immer ein Stück weit...
Das ist aber sehr schade :(
Ein paar habe ich davon... Gott sei DAnk. Aber dafür musste ich erst viel Sche...e erleben um sie zu erkennen. :)
Auch schlechtes kann seine Vorteile haben....
>>>> Wie bereits gesagt, habe ich hier aber auch sehr hässliche Dinge erlebt,
ganz hässliche, die mich vor 10 Jahren
dann zum Schreiben bewegt haben. >>> schade, dass vieles "Schöne" erst entstehen kann,
wenn vorher "Böses" da war... <<<<
Tja so ähnlich war es auch bei mir, denn 1994 war bei mir auch ein Wendepunkt.
Den neuen Abschnitt musste ich einfach beschreiben, und das ging bei mir am besten in Versform. Hier von mir ein Gedicht, dann kennt man meine Geschicht`
Der Teufel kommt in der Gestalt von Alkohol,
das tut vielen Menschen gar nicht wohl.
Und hat der Mensch sich entschlossen:
-- Ich leb jetzt ohne Alkohol --
Tritt der Teufel auf, ganz frivol.
Er gaukelt dann so vieles vor,
flüstert dir dann leis´ ins Ohr:
" Mein Freund, dein Saufen war doch gar nicht schlimm,
schau doch bei Andren erst mal hin.
Die saufen, dass sich die Balken biegen,
du, bist niemals liegen geblieben. "
So, und viele Sprüche hat ER drauf,
ich kann nur raten, Mensch pass auf.
Sogar im Schlaf lässt er uns keine Ruh,
deckt mit Träumen uns noch zu.
Bei mir hat er es auch gemacht,
doch ich bin aufgestanden,
und hab IHN ausgelacht.
" Mich kannst du auch so nicht locken,
ich hab´s m i r ganz fest versprochen,
komme was will,
I C H BLEIB T R O C K E N. "
Herzlichen Glückwunsch Hans Peter, dass schaffen nur die Allerwenigsten.
Über den Alk habe ich auch das eine oder andere Gedicht geschrieben... passt ja leider auch (und immer mehr) zum Kohlenpott...
Alkohol
Wenn Du Dich vor Frust betrinkst,
Du zum einen mächtig stinkst,
zweitens sind sie fort, die Sorgen,
doch nur bis zum nächsten Morgen.
Machst Du das dann läng’re Zeit,
dass Du bist tagtäglich breit,
schwillt sie an, die zarte Leber,
und es ruft der Totengräber.
Darum sage ich Dir weise:
Fahre nicht auf schlechte Gleise.
Denn Dein täglich’ Seelenwohl
bessert nicht der Alkohol!
Vor ein paar Wochen wurde er uns einfach so genommen! 75 Jahre lang hat dieses Arbeitstier die Stadt Wanne Eickel (und 37 Jahre lang auch die Stadt Herne) tatenkräftig unterstützt und wurde zum Dank letztendlich einfach flachgelegt.
Da uns derzeit außer ein paar Fotos nichts mehr an unseren "Krummen Hund" erinnert, haben mein LK- Freund "Heinz Grieger" und ich uns dazu entschlossen, ihm ein kleines Denkmal zu setzen.
Ein...
Bald (am Donnerstag den 02.08.) geht sie wieder los, unsere geliebte Cranger Kirmes. Das größte Volksfest in Nordrhein-Westfalen und nach dem Oktoberfest, das zweitgrößte in Deutschland...
Auf nach Crange
(„Piel op no Crange“)
Cranger Kirmes – Riesenspaß,
tief im Pott, da gibt man Gas.
Karussells und Dreifachlooping
sind fürs Herz das beste Doping.
Wasserrutsche, Achterbahn
fühlen manchem auf dem Zahn.
Willst...
Herne: Röhlinghausen | Als erstes möchte ich ganz kurz etwas loswerden ihr Lieben:
Ich habe mich gestern vorerst aus ein paar Gruppen abgemeldet, was aber keine bösen Gründe hat. In den letzten Tagen war meine Mailbox einfach nur überfordert (ich auch wenn ich ehrlich bin) und darum möchte ich mich in der nächsten Zeit erstmal nur noch um meine KONTAKTE kümmern.
Wer mich also zu seinen Kontakten hinzufügen möchte, der darf das gerne tun... muss...
Am 21.03.2013 ist es soweit. Dann treffen sich Piraten aus dem ganzen Ruhrpott zum ersten Ruhrgebietsstammtisch in Herne. Ziel des gemeinsamen Treffens soll eine bessere Vernetzung der einzelnen Stammtische, Crews und Regional- und Kreisverbände, sowie der inhaltliche und programmatische Austausch untereinander sein.
Teilnehmen wird auch Andreas Prennig, der vergangene Woche einstimmig zum Herner Direktkandidaten für die...
Die Herner Piraten treffen sich zu ihrem wöchentlichen Stammtisch.
Unsere Treffen sind öffentlich und alle interessierten Bürger sind herzlich dazu eingeladen.
Ort: Museumscafe , Europaplatz 1, 44623 Herne.
Beginn 19.30 Uhr
Folgen Sie uns auf Twitter
oder besuchen Sie unsere Wikiseiten
Wir freuen uns auch über Ihren Besuch auf der Internetseite der Herner Piraten
und natürlich auf ihre Kommentare.
Sie können...
Die Herner Piraten treffen sich zu ihrem wöchentlichen Stammtisch.
Unsere Treffen sind öffentlich und alle interessierten Bürger sind herzlich dazu eingeladen.
Ort: Museumscafe , Europaplatz 1, 44623 Herne.
Beginn 19.30 Uhr
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Wir freuen uns auch über Ihren Besuch auf der Internetseite der Herner Piraten und natürlich auf ihre Kommentare.
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