Singen, tanzen, debattieren und auch mal lamentieren

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Die Darsteller sind mit vollem Einsatz dabei und geben auch ihr letztes Hemd, wenn es sein muss. (Foto: CT 201 Köln)

Das Theater Kohlenpott präsentiert am Sonntag, 17. September, um 19.30 Uhr das Stück "I Slam" in den Flottmann-Hallen, Straße des Bohrhammers 5. Es ist eine Koproduktion der CT 201 und der Studiobühne Köln.

"Wir müssen reden. Dringend. Über uns. Uns Deutsche. Und warum wir auf einmal wieder das Gefühl haben, wir müssten uns bekennen. Zum Islam. Zum Christentum. Zum Deutschsein. Zum Nichtdeutschsein“, heißt es im Stück. Der Islam und die Muslime in Deutschland sind das Thema der Stunde. Kein Aspekt der noch nicht medial ausgeleuchtet wurde, keine Talkshow, die dieses Thema noch nicht endlos durchgekaut hat. Nur Muslime selber kommen in dieser Debatte selten zu Wort.

Sibel, Victoria, Harun und Sefa erzählen an diesem Abend über den Islam, von sich und uns. Sie erklären, rezitieren, debattieren und lamentieren. Sie distanzieren und beschweren sich, sie singen, tanzen und geben ihr letztes Hemd, um ihre Anliegen auf die Bühne zu bringen.
Auch wenn es viel einfacher wäre, zu erklären, was man nicht will: weder ausgrenzen, noch beleidigen und auch keine simple Religionsaufklärung. Stattdessen laden sie ein zu einem Imbiss, denn wo lässt es sich besser reden, als beim Essen? Gemeinsam mit den Zuschauern wird geschnippelt, gerührt und geredet.

Der Kölner Schauspieler und Regisseur Manuel Moser inszeniert und konzipiert das Theaterstück. Er ist auch als Schauspieler („Ich bin Jerry“, „Patricks Trick“) und als Autor („Leider Deutsch“) aktiv und leitet seit Jahren die Herner Pottfiction-Gruppe.
Die Karten kosten 16 Euro und können unter der Rufnummer 02323/162961 reserviert werden.

Quelle: Theater Kohlenpott
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