Vier Jahrzehnte Filou

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Frechheit besiegt Ernst: Vier Jahrzehnte führt Jörg Knör ein Leben als Entertainer. (Foto: Det Kempke)

Auf der Bühne erkennt man im Halbdunkel ein Stück Paris: das Künstlerviertel Montmartre, in dem der Parodist und Entertainer Jörg Knör als kleiner Junge zeichnen gelernt hat. In dieser Kulisse zeichnet er jetzt wieder, nur dieses Mal seine Lebensgeschichten. "Filou!" lautet der Titel seines aktuellen Programms, mit dem Knör am Donnerstag, 28. September, im Kulturzentrum auftritt.

Im neuen Programm siegt die Frechheit über das allzu Ernste. Der Bambi-Preisträger erzählt davon, wie er sich augenzwinkernd und leichtfüßig durchs Leben manövriert hat. Beim Ausflug durch Knörs Leben trifft man auf viele prominente Weggefährten aus seinem mittlerweile 40-jährigen Entertainer-Leben: Gilbert Becaud war seine erste Parodie, Rudi Carrell war sein Entdecker, Peter Alexander, Charles Aznavour und Hildegard Knef waren seine Idole. So kann man sich auch in "Filou!" wieder auf viele neue Geschichten mit prominenter Note freuen. Und es gibt gut eingestreute musikalische Höhepunkte. Zusammen mit dem Musiker Lutz Krajenski, der schon für Roger Cicero und Ulrich Tukur arbeitete, sind humorvolle Songs entstanden sowie neue Arrangements bekannter Lieder. Es macht Spaß zu hören, wenn Helge Schneider und Xavier Naidoo ihre Songs tauschen und "Dieser Weg" bei Helge zum „Trampelpfad" und "Katzeklo" bei Xavier zum „Katzenjammer“ werden.
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