Zufällige Kunst

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Zur Eröffnung der Ausstellung konnten die Organisatorinnen Edelgard Sprengel und Annegret Schrader Arne Machel im Krankenhaus begrüßen. (Foto: Evangelisches Krankenhaus)

Nebensächlich? Nicht für das Auge des Fotografen: Arne Machel stellt im Evangelischen Krankenhaus aus. Seine Fotografien zeigen Dinge, an denen wir gerne unachtsam vorbeigehen.

Zum Auftakt des Jahres haben die Organisatorinnen der Ausstellungsreihe „Kunst & Kultur im Krankenhaus“, Annegret Schrader und Edelgard Sprengel, Fotografien von Arne Machel ausgewählt. Unter dem Titel „Arte casual - zufällige Kunst“ werden die Werke des Künstlers aus Kierspe bis Mitte Mai im Evangelischen Krankenhaus, Wiescherstraße 24, zu sehen sein.

Machel ist ausgebildeter Redakteur und hat mehr als 30 Jahre lang für eine große deutsche Tageszeitung Artikel verfasst und Fotos erstellt. Bereits seit mehr als 20 Jahren verbindet ihn eine intensive Beziehung mit der Insel Mallorca und ihren Bewohnern. Letztendlich ist es auch den Mallorquinern zu verdanken, dass Arne Machel seine kunstvollen Fotos einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht.

„Arte casual – zufällige Kunst“ ist ein Projekt, das vor zwei Jahren begann und ausschließlich Impressionen der Insel umfasst. Dieses Projekt, aus dem eine Auswahl von Bildern im Evangelischen Krankenhaus zu sehen ist, bildet den Schwerpunkt der fotografischen Arbeit von Machel.

Sein Augenmerk gehört dem scheinbar unwichtigen Detail. Mit seiner Kamera erspürt er überall auf der Insel kleine Kunstwerke, die durch das Zusammenspiel von Menschenhand und Witterungseinflüssen entstanden sind. Aus der Sicht Machels ist es die Natur, die mit Sonne, Regen und Salz ihre Kunstwerke auf die von Menschen geschaffenen Gegenstände malt.

Was Arne Machel begeistert, ist der Blick für das Detail: die abgeblätterte Farbschicht auf einer Holztür, die auf diese Weise zu einem kunstvollen Relief wird. Der Rumpf eines Bootes, dessen Abnutzungserscheinungen eine überdimensionale Feder auf den Rumpf „malen“. Die Faszination des Fotografen liegt in seiner Leidenschaft für die gebrochene Oberfläche, das gealterte Objekt.

Quelle: Evangelisches Krankenhaus Herne
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