60 000 Euro für Syrien, Libanon und Jordanien

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Geld für Flüchtlingsprojekte in Syrien, Libanon und Jordanien (von rechts): Theo Freitag, Dirk Jahner (Leitung Verpflegungsmanagement Marienhospital), Thomas Sareika (Produktionsleitung St. Elisabeth-Gruppe) sowie Ramin Homayouni überreichten die Spende an Ingmar Neumann (Caritas) (Foto: Elisabeth-Gruppe)

Insgesamt 60 000 Euro spendet die St.-Elisabeth-Gruppe für Flüchtlingsprojekte in Syrien, Libanon und Jordanien. Mit dieser Spende geht ein Teil der Einnahmen, die das Team des Verpflegungsmanagements der Gruppe für die Verpflegung der Flüchtlinge in Herne erhalten hat, wiederum an Flüchtlinge.

Als die große Anzahl von Flüchtlingen nach Herne kam, haben viele geholfen. Dies gilt auch für die Mitarbeiter des Verpflegungsmanagements. Für die Speisenversorgung gelten in Deutschland zahlreiche gesetzliche Vorschriften. Damit kann die Versorgung in der Regel nur von Profis durchgeführt werden. „Die Stadt hatte bei uns angefragt, da unsere Küche täglich für insgesamt sieben Kliniken und Altenpflegeeinrichtungen sowie zwölf Kindergärten und acht Cafeterien das Essen zubereitet und somit über umfangreiche Erfahrungen verfügt“, so Theo Freitag, Geschäftsführer der St. Elisabeth-Gruppe.

Alle Mitarbeiter trugen diese Entscheidung mit

Schnell war klar, dass die Gruppe diese Aufgabe übernehmen wollte. Für das Verpflegungsmanagement bedeutete dies jedoch, dass kurzfristig einige Veränderungen umgesetzt werden mussten. Dies war nur möglich, weil alle Mitarbeiter bereit waren, diese mitzutragen. So wurden Arbeitszeiten verlängert und Produktionsprozesse neu gestaltet. Hinzu kam ein mobiles Kühlhaus. „Nur weil alle begeistert mit angepackt haben, ist es uns gelungen, seit Juli bis zu 600 Essen täglich zusätzlich zu produzieren“, so Ramin Homayouni der für die Gesamtleitung des Verpflegungsmanagements verantwortlich ist.

Neben dem Engagement bedeutete dies natürlich auch einen deutlichen Anstieg der Kosten. Gleichzeitig war man sich schnell einig, dass man mit einem Teil der Einnahmen wiederum Flüchtlingsarbeit unterstützen möchte und zwar vor Ort in Syrien und den angrenzenden Ländern. Aus den zahlreichen Projekten, die Caritas International verantwortet, wurden drei ausgewählt, die unter dem Thema „Syrien: Nothilfe im Kriegsgebiet“ zusammengefasst sind und mit jeweils 20 000 Euro gefördert werden.

• „Syrien: Nothilfe im Kriegsgebiet“: Caritas International unterstützt die Caritas in Syrien dabei, Hilfe für die Menschen zu leisten, die ihr Heimatland nicht verlassen konnten. Meist sind die, die fliehen konnten reich und die Zurückgebliebenen sehr arm. Für die Hilfswerke ist es zunächst wichtig, die Betroffenen mit dem Allernötigsten zu versorgen. Vorrangig geht es dabei um die medizinische Versorgung.

• „Libanon: Die höchste Priorität ist das Überleben“: Zahlreiche Menschen fliehen aus Syrien in die Nachbarländer wie den Libanon. Über eine Million Syrer sind im Libanon untergekommen. Mit diesem Projekt wird dem Land, das selbst nur vier Millionen Einwohner hat, geholfen, den enormen Herausforderungen gerecht werden zu können. Zurzeit leistet Caritas beispielsweise Winterhilfe, da die Kälte den Menschen sehr zusetzt. Darüber hinaus werden die Familien unterstützt, die syrische Flüchtlinge als Gastfamilien bei sich aufnehmen.

• „Jordanien: Gezielte Hilfe für Frauen und Kinder“: Hierbei wird Kindern aus Familien, die nach Jordanien geflüchtet sind, nachbeispielsweise die Möglichkeit der schulischen Bildung geboten, denn der Besuch der Vorschule bietet vielen Kindern Stabilität. Syrischen Flüchtlingsfrauen werden zudem berufliche Weiterbildungen ermöglicht.

Ingmar Neumann, Caritas International, kam persönlich nach Herne, um sich für die großzügige Spende zu bedanken und den Mitarbeitern der St. Elisabeth-Gruppe über die verschiedenen Projekte zu berichten, die mit dem Geld unterstützt werden.

Quelle: St.-Elisabeth-Gruppe
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