A 42: Lkw fuhr auf Stauende auf

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Die A 42 war aufgrund des schweren Unfalls noch bis in die Nacht gesperrt. (Foto: Polizei Münster)

Nach einem schweren Verkehrsunfall am 2. August auf der A 42 kurz hinter der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Bismarck war die Autobahn in Richtung Duisburg noch bis in die späten Abendstunden gesperrt. Es gab drei Schwerverletzte.

Ermittlungen ergaben, dass ein Lkw-Fahrer ein Stauende übersehen und anschließend drei auf dem rechten Fahrstreifen vor ihm fahrende Lkw ineinander geschoben hatte. Der Unfall-Fahrer versuchte noch nach rechts auszuweichen und rammte auf dem Beschleunigungsstreifen einen Kleintransporter. Die drei schwerverletzten Lkw-Fahrer wurden durch den Aufprall in ihren Führerhäusern eingeklemmt. Die Feuerwehr setzte ein hydraulisches Rettungsgerät ein, um die Fahrer aus den stark deformierten und in sich verkeilten Fahrzeugen zu befreien.
Rettungskräfte brachten sie anschließend in ein Krankenhaus.

Die Unfallaufnahme und besonders die Bergung der Fahrzeuge zogen sich bis in die Nacht. Sie waren aufwendiger als zunächst angenommen, da ein Kieslaster bei dem Unfall einen Teil seiner Ladung verlor und diese auf der Fahrbahn lag. Daher erwies sich die erste Einschätzung der Autobahnpolizei, die Sperrung gegen 22 Uhr aufheben zu können, als nicht einhaltbar. Der Kies und die Autowracks waren zwar gegen 23 Uhr weggeräumt, die Nacharbeiten sowie die Entfernung der Sichtschutzwand dauerten jedoch noch weiter bis in die Nacht hinein.

Quelle: Polizei Münster
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