Dem Frieden (k)ein Ende

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Kindern den Frieden näherbringen möchten die Erzieher der Kindertagesstätte Langforthstraße im Rahmen einer Projektwoche. "Gerade in Zeiten großer politischer und sozialer Herausforderungen und in Zeiten von Krieg, Terror und Feindschaft - auch hier in Deutschland - gilt es herauszufinden, wie ein gutes Miteinander funktionieren kann", heißt es dazu in einer Pressemitteilung. Über diese Nachricht komme ich ins Grübeln. Wird damit nicht der Bock zum Gärtner gemacht?

Erwachsene führen Krieg im Nahen Osten und in vielen anderen Regionen dieser Welt. Erwachsene klatschen Beifall wenn andere Erwachsene in unserem Land Flüchtlingsheime in Brand stecken. Es sind Erwachsene, die in unserer Ellbogengesellschaft das Recht des Stärkeren missbrauchen und die Schwachen beiseite drängen.

Ohne die Intention der Mitarbeiter der Kindertagesstätte schmälern zu wollen, würde ich mir schlichtweg wünschen, dass wir Erwachsenen bessere Vorbilder für unsere Kinder wären. Der Lerneffekt wäre ungleich größer.
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