Die Wanderstiefel geschnürt

Bevor die Jakobuspilger des St. Marien-Hospitals Eickel zu ihrer siebten Pilgeretappe aufbrachen, erhielten Sie bei einer feierlichen Verabschiedung den traditionellen Pilgersegen. | Foto: Martin Leclaire
  • Bevor die Jakobuspilger des St. Marien-Hospitals Eickel zu ihrer siebten Pilgeretappe aufbrachen, erhielten Sie bei einer feierlichen Verabschiedung den traditionellen Pilgersegen.
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Mit einer feierlichen Zeremonie wurde nun die Pilgergruppe des St. Marien-Hospitals Eickel verabschiedet. Gemeinsam mit zwei Therapeuten brechen die 13 Wanderer zu ihrer siebten Etappe nach Nürnberg auf, um innerhalb von zwei Wochen rund 200 Kilometer des Jakobsweges zu bewältigen.

Neben dem traditionellen Pilgersegen für die Wanderer wurde auch den Gästen im Rahmen der feierlichen Verabschiedung ein abwechslungsreiches Programm geboten. Mit Musik und Bildern gab die Pilgergruppe einen Vorgeschmack auf das, was sie in den kommenden 14 Tagen alles erwarten wird: Von Nürnberg – dem Etappenziel des vergangenen Jahres – geht es zu Fuß bis nach Möckmühl in Baden-Württemberg. Die Route wurde wie in jedem Jahr von der Gruppe selbst entworfen und geplant und bietet neben malerischen Landschaften auch kulturelle Highlights wie beispielsweise die Kaspar-Hauser-Ausstellung in Ansbach oder Rothenburg ob der Tauber mit seiner mittelalterlichen Altstadt.

Einen wichtigen Bestandteil der Abschiedsfeier bildete zudem die Übergabe schriftlicher Fürbitten der daheim Bleibenden an die Pilger, die diese während ihrer Station in der Jakobuskirche in Rothenburg stellvertretend vortragen werden. „Mit diesem Ritual möchte die Gruppe daran erinnern, dass sie für die Patienten der Klinik pilgert und zumindest symbolisch einen Teil ihrer Last von ihnen wegträgt“, sagt Beate Brieseck, Leiterin des Zentrum für Prävention, Therapie, Rehabilitation und sportmedizinische Diagnostik der St. Elisabeth-Gruppe am Standort St. Marien-Hospital Eickel.

Bereits seit über 20 Jahren begeben sich Patienten der Eickeler Klinik als eines der therapeutischen Angebote jedes Jahr nach intensiver Vorbereitungszeit auf eine zweiwöchige Pilgerreise. „Das Pilgern hilft unseren Patienten, weil es ihnen eine Kombination aus Bewegungstherapie, Soziotherapie und Psychotherapie bietet“, so Chefarzt Peter Nyhuis. „Es ist bekannt, dass Bewegung Körper und Seele gut tut. Die Aktivität in der Gruppe liefert den soziotherapeutischen Aspekt. Hinzu kommt die permanente psychotherapeutische Betreuung durch unsere Therapeuten.“ Die Route wird in jedem Jahr fortgesetzt. Das Endziel ist der bekannte spanische Wallfahrtsort Santiago de Compostela.

Quelle: St. Marien-Hospital

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Wochenblatt Herne aus Herne

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