Eierfahrt zum Wochenmarkt von Polizei gestoppt

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Zur richtigen Zeit am richtigen Ort war die Polizei, die am Mittwochmorgen einen Lastwagen in Crange anhielt. Dem Fahrer konnten gleich mehrere Verkehrsvergehen zur Last gelegt werden. Das Schwerwiegendste: Der Mann hatte laut zu viel Alkohol im Blut.

Zunächst einmal war das Gespann aus Lastwagen und Anhänger der Verkehrspolizei aufgefallen, weil es die für Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen gesperrte Corneliusstraße gar nicht hätte befahren dürfen. Auf der nassen Fahrbahn und noch bei Dämmerung lieferte der Fahrer den Beamten einen weiteren Grund, ihn anzuhalten: Er steuerte sein Fahrzeug mit einem sehr geringen Abstand an einem Fahrradfahrer vorbei und war dabei augenscheinlich auch schneller unterwegs als erlaubt.

Als der Mann die Polizeikelle erkennt, tritt er so stark auf die Bremse, dass die Räder blockieren und das Gespann auf dem Asphalt ins Rutschen kommt. Zeitgleich passiert der Radfahrer die Kontrollstelle. Sein Kommentar: "Da habt ihr den Richtigen angehalten, der hat nur 10 Zentimeter Abstand zu mir eingehalten!"

Bei der Kontrolle des Mannes, der mit tausenden Eiern auf dem Weg zu einem Wochenmarkt ist, nehmen die Beamten in der frischen Morgenluft deutlichen Alkoholgeruch war. Der Verdacht bestätigt sich schnell, zeigt das Alkoholtestgerät doch einen Wert von knapp 1,5 Promille an.

Damit hat sich für den Mann die morgendliche Anfahrt zum Wochenmarkt erledigt. Zum Glück ist bei seiner gefährlichen Fahrt niemand verletzt worden. Dafür geht es nach der Sicherstellung des Führerscheines zur Polizeiwache zwecks Bestellung eines Ersatzfahrers, Blutprobenentnahme und Anzeigenfertigung. Was gibt der Lastwagenfahrer an, getrunken zu haben? Nein, keinen Eierlikör, sondern Tequila - aber eindeutig zu viel.

Quelle: Polizei Bochum
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