"Einser" wurden geehrt

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Die fünf Max-Greve-Preisträger: Maximilian Philipp Drüppel, Anna-Sophia Gebehart, Eike Claas Guderian, Martin Kriegeskorte und Annika Pietzuch mit IHK-Präsident Jürgen Fiege (v. l.) (Foto: Melanie Lorenzen/PicturePeople)

Die Mühen haben sich gelohnt: 60 Frauen und 59 Männer haben in diesem Jahr im mittleren Ruhrgebiet ihre Ausbildung mit der Note Eins abgeschlossen. Die 119 „Einser“, damit zwölf mehr als im Vorjahr, wurden am Dienstag im Kulturzentrum geehrt.

Die fünf Besten erhielten vom IHK-Präsident Jürgen Fiege den Max-Greve-Preis. Dies waren: Maximilian Philipp Drüppel, Anna-Sophia Gebehart, Eike Claas Guderian, Martin Kriegeskorte und Annika Pietzuch.

Aufgrund ihrer herausragenden Leistungen konnten 43 der 119 Auszubildenden die Abschlussprüfung sogar vorziehen und früher als geplant abschließen. Sieben Azubis absolvierten parallel zur Ausbildung auch noch ein duales Studium.

Jürgen Fiege lobte die „Einser“ nicht nur für ihre „herausragende“ Leistung, sondern richtete auch einen klaren Appell an alle: „Mit dieser sehr guten Abschlussprüfung darf für Sie das Ende der Fahnenstange nicht erreicht sein. Vielmehr garantiert Ihnen Ihre sehr gute Ausbildung nicht nur den Einstieg in einen Job, sie ist gleichzeitig die Grundlage für ihre weitere berufliche Entwicklung. Sie ist das Sprungbrett für Ihre berufliche Karriere. Und dieses Sprungbrett sollten Sie nutzen.“

Die Arbeitsplätze der Zukunft, so Fiege, würden völlig andere Anforderungen als die heutigen stellen. Das hieße, sich permanent weiter qualifizieren zu müssen, um eine Chance auf einen guten und interessanten Arbeitsplatz zu haben.

Dieser Appell sollte nicht der einzige des Abends bleiben. Der IHK-Präsident fand auch deutliche Worte an die Adresse zahlreicher Unternehmer: „Es gibt viel zu wenige Unternehmen, die in ihre eigene Zukunft investieren und ausbilden. Ich sage an dieser Stelle mit aller Deutlichkeit: Ich halte dies für falsch.“

Fiege machte deutlich, dass sich in seinen Augen zu viele Unternehmen aus der Verpflichtung zur Ausbildung herauszögen. Wobei die Ausbildung für ihn eine Verpflichtung gegenüber dem eigenen Unternehmen ist, aber auch gegenüber der Gesellschaft. „Die duale Ausbildung ist ein Erfolgsmodell, um das uns die Welt beneidet. Nur wir Deutschen selbst scheinen das nicht mehr wissen zu wollen.“



Quelle: IHK Mittleres Ruhrgebiet
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