Filmforum trauert um Hartmut Kaminski

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Hartmut Kaminski, langjähriger Leiter des VHS-Filmforums, ist nach kurzer schwerer Krankheit am 1. Juni verstorben. Kaminski leitete das Filmforum der VHS seit den Anfängen 1979.

Mit großem Engagement setzte er sich für Filme ein, die fern des Mainstreams standen und es dennoch verdienten, einem interessierten Publikum gezeigt zu werden. Seine Begeisterung für das Kino übertrug er in den Beiratssitzungen auf die Beiratsmitglieder – und auf die vielen Zuschauer, die sonst auf die cineastischen Leckerbissen hätten verzichten müssen.

Der Düsseldorfer Dokumentarfilmer arbeitete von 1988 bis 2002 an zahlreichen Dokumentationen für die ARD über die Sowjetunion, unter anderem an der vierstündigen SDR-/Arte-Serie "Stalin". 1979 gründeten Elke Jonigkeit und Hartmut Kaminski die Firma Circe-Film, die an zahlreichen Doku-Produktionen beteiligt war, unter anderem am Afghanistan-Zyklus (1987-89) oder an "Die Kinder von Auschwitz" (1994-95).

Kaminskis Nachfolge im Filmforum tritt der Filmwissenschaftler Martin Hellmold (Hameln) an. Hellmold ist seit 1998 bei der VHS als Dozent tätig. Seit 2010 ist er für die Filmtexte des Filmforums zuständig.
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