Fit im nassen Element

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Unter realitätsnahen Bedingungen wurde in der starken Strömung am Hattinger Wehr geübt. Foto: Stefan Kuhn

Wer anderen in Notlagen helfen will, muss trainiert sein. Die Wasserretter der Feuerwehr Herne haben deshalb jetzt an der Ruhr in Hattingen wieder erfolgreich eine Übung absolviert.


Von Stefan Kuhn

Wenige Tage nach den starken Überschwemmungen in Bayern und am Niederrhein haben sechs Retter, mit Unterstützung durch die Ortsgruppe Hattingen-Süd der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), im schnell fließenden Gewässer unterhalb des Stauwehres an der Bochumer Straße geübt und typische Szenarien durchgespielt.
Vom mittlerweile erlangten Ausbildungsstand machte sich vor Ort der Leitende Branddirektor Andreas Spahlinger, als neuer Leiter der Feuerwehr Herne, persönlich ein Bild.
In der Übung wurde das Augenmerk auf das Anspringen von Personen in der Strömung und deren anschließende Rettung, sowie das Zusammenspiel mehrerer Strömungsretter gelegt. Durch die Spezialisierung der Einheit und die qualifizierte Ausbildung sollen die Gefahren für die eingesetzten Kräfte minimiert und die Chancen für einen erfolgreichen Einsatzes gesteigert werden. Die Einheit kann sowohl bei kontrollierten Gewässern (wie zum Beispiel dem Rhein-Herne-Kanal) als auch bei Überschwemmungen im Stadtgebiet oder auch überörtlich zum Einsatz kommen. Die Ausbildung erfolgte in Anlehnung an die Standards der amerikanischen Swiftwater Rescue Technician (SRT). Wasserretter werden im Team eingesetzt und sind durch eine spezielle Schutzausrüstung vor den besonderen Gefahren in Flüssen und Überschwemmungsgebieten geschützt.

Info: Die Wasserrettungseinheit der Feuerwehr Herne wurde 2015 ins Leben gerufen und setzt sich aus Angehörigen der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr zusammen.
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