Folgenschwerer Freundschaftsdienst

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Das war ein folgenschwerer Freundschaftsdienst: Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle hatte die Polizei in der vergangenen Woche einem 20-Jährigen die Weiterfahrt mit seinem Motorroller untersagt, weil der junge Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Wenige Stunden später kassierte die Polizei auch die Fahrerlaubnis eines 18-Jährigen ein, der seinen Bekannten als Sozius auf seinem Motorroller zum Polizeirevier brachte, um dort den von den Beamten einkassierten Rollerschlüssel abzuholen. Da ein Polizist den Verdacht hatte, dass dieser Fahrer Alkohol zu sich genommen hatte, wurde ein Alkoholtest angeordnet, der einen Wert von 0,34 Promille ergab.

Dumm gelaufen für den jungen Herner: Er wollte helfen, bekommt nun aber auch eine Anzeige, da er unter Alkoholeinfluss - auch wenn der Wert gering erscheint - ein Kraftfahrzeug führte. Tatsächlich gilt für Fahranfänger in der Probezeit ein striktes Alkoholverbot und damit eine Grenze von 0,0 Promille.

Quelle: Polizei Bochum
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