"Herkules": Milchtütenhase und Musical-"Mahlzeit"

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Hier spielt die Musik, und die Partner machen mobil für den Herner Kinder-Kultur-Sommer. Unser Bild zeigt (von links): Manuela Wenz (Jugendkunstschule), „Herkules-Festival“- Koordinator Thomas Schröder, Gerald Gatawis (stellv. Leiter der Musikschule), Andrea Prislan ((Emschertal-Museum) und Ingrid von der Weppen (Stadtbibliothek). Foto: Thiele

Sehnsüchtig warten Kinder (und Eltern) auf das gelbe Heft, vollgestopft mit Attraktionen. „Herkules“ heißt das Objekt der Begierde, und in diesem Jahr geht der Herner Kinder-Kultur-Sommer schon zum elften Mal an den Start, und die Herkulesmaus hilft bei der Orientierung.

Drei- bis etwa Zwölfjährige dürfen sich in der Zeit vom 13. Mai bis zum 3. Juli auf 149 Veranstaltungen freuen, die in vielen Fällen sogar umsonst sind. Im vergangenen Jahr haben zwischen 5000 und 6000 Kinder bei „Herkules“ mitgemacht.

Gleich drei Tage dauert der „Spielewahnsinn“ im Kulturzentrum (16. bis 18. Mai), bei dem auch Erwachsene mitmachen dürfen. Mehrere Dutzend Spieleverlage laden zum Mitmachen ein.

Geheimnisvoller Koffer

„Jazz for Kids – spannende Geschichten über Jazz“ erzählt die Musikschule. Aber es gibt natürlich nicht nur Musik: Autor Tino kommt mit seinen Leseraben-Büchern in die Stadtbibliothek – und er hat natürlich auch seinen geheimnisvollen Koffer mit dabei. Was da wohl drin ist?

Mit „Höhlenbär und Riesenhirsch“ erobern Jungs und Mädels Schloss Strünkede und setzen ihre Eindrücke in Ton um. Beim Steinzeittag im Archäologiemuseum malen sie Höhlenbilder.

Im Bilderbuchkino der Stadtbibliothek erlernt man bei „Merkwürdigen Mutproben“ ein ABC für Wagemutige. Flaschenschweine und Milchtütenhasen entstehen im Kunsthaus Crange. Müll ist das Material, wenn aus dem Stecker eine Katze wird oder aus der Plastikflasche ein Hai.

Na dann: „Mahlzeit!“ So heißt das Musical, das in der Aula des Pestalozzi-Gymnasiums aufgeführt wird. Schorschi, der Besitzer einer Pommesbude, leidet unter Schlankheitswahn und Gesundheitsfimmel.

„Asterix und Obelix bei den Olympischen Spielen“ erlebt man am besten auf dem Abenteurspielplatz Hasenkamp und von dort ist der gedankliche Weg kurz zu „Tor, Toor, Toor – Fußballgeschichte(n) aus Herne und Wanne-Eickel“, die sich im Heimat- und Naturkundemuseum entfalten. Da wimmelt es von Originaltrikots, Sammelbildern und Tipp-Kick-Figuren.

Folklore und Britpop

In einer Projektwoche (ab 30. Juni) widmet sich die Musikschule unter anderem dem Cello, Musik aus Südamerika, Gitarrenfolklore, Britpop – und selbstgemachten Klingeltönen. Da wird das teure Herunterladen überflüssig.
Höhepunkt ist das „Herkules-Fest“ am 21. und 22. Juni im Schlosspark Strünkede.

Alle Infos finden sich im gelben „Herkules“-Heft, das in allen Schulen und öffentlichen Einrichtungen zu haben ist (Auflage 7000). pleu
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