Herner unterstützen Kampf gegen Grauen Star

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Nur 30 Euro kostet es, den Grauen Star bei einem erwachsenen Afrikaner erfolgreich zu behandeln. (Foto: CBM)

Menschen mit Sehbehinderungen in Entwicklungsländern zu helfen, liegt Hernern offensichtlich am Herzen. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) hat im vergangenen Jahr von 470 Bürgern fast 40 000 Euro an Spenden erhalten.

Mit dem Geld kann die CBM Menschen in Asien, Afrika oder Lateinamerika am Grauen Star operieren und ihnen so Augenlicht schenken. Weltweit leben 39 Millionen blinde Menschen, die Hälfte von ihnen leidet am Grauen Star. Mit einer kleinen Operation könnten sie wieder sehen. Durchschnittlich kostet ein solcher Eingriff nur 30 Euro, bei Kindern wegen der benötigten Vollnarkose 125 Euro. Das sind Beträge, die sich viele der Betroffenen allerdings nicht leisten können.

So war es auch bei Massan aus Togo. Noch vor einem Jahr stand die 50-Jährige täglich hinter ihrem Marktstand. Dort verkaufte sie ihren selbst angebauten Reis. Doch dann blieb der Stand leer, ihr Feld lag brach. Denn Massan erblindete und konnte nichts mehr eigenständig machen. Immerzu war sie auf die Unterstützung ihrer Familie angewiesen.

Durch ihren Neffen Michel erfuhr Massan, dass sie in dem vom CBM geförderten Augenklinikum „Jean Paul II“ Hilfe bekommen kann. Dort genügte ein Blick durch die Spaltlampe: Der Arzt stellte Grauen Star auf beiden Augen fest, der zum Glück operabel war.

Gerade einmal eine Viertelstunde pro Auge dauert es, die trüben Augenlinsen gegen künstliche zu tauschen. Nur einen Tag nach der Operation hatte Massan die Gewissheit, dass sie wieder sehen kann.

Quelle: Christoffel-Blindenmission
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