Keine Telefonanrufe durch die Polizei

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Offensichtlich versuchen falsche Polizisten per Telefonanruf an Kontodaten ihrer potenziellen Opfer zu kommen. Um glaubwürdig zu wirken, nutzen sie technische Möglichkeiten: Im Display von zwei angerufenen Bochumerinnen erschien der Hinweis, dass die Telefonate vom Polizeipräsidium Bochum aus geführt wurden.

Tatsächlich weist die Polizei darauf hin, dass bei Anrufen aus dieser Behörde Rufnummern grundsätzlich nicht übertragen werden. Bei den in der vergangenen Woche bei der Polizei angezeigten Vorfällen handelt es sich um das sogenannte Call-ID-Spoofing, eine illegale Methode, mit der Rufnummern vorgetäuscht werden.

In den konkreten Fällen gab sich ein Mann recht überzeugend als Polizeibeamter aus, so die Schilderungen der Betroffenen. Er erklärte, dass er gegen Hacker ermittele und deshalb die Bankverbindungen der Angerufenen brauche. Da den Bochumerinnen diese Art der Recherche absolut unseriös erschien, machten sie genau das Richtige und legten auf.

Die Polizei warnt nun davor, dass diese Masche auch in Herne angewendet werden könnte. Die klare Empfehlung: Sofort auflegen und den Vorfall unter der Rufnummer 110 bei der Polizei anzeigen.
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