Neue Erkenntnisse im Mordfall Raasch

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Sandra Raasch wurde Mitte Juli auf der Halde Pluto tot aufgefunden. (Foto: Polizei Bochum)

Nach dem Mord an Sandra Raasch geht die Polizei nun mit neuen Erkenntnissen an die Öffentlichkeit. Die Frau, die am 15. Juli auf der Halde Pluto im Herner Ortsteil Wanne tot aufgefunden wurde, soll sich in den Tagen zuvor im Ruhrgebiet aufgehalten haben.

Die 33-Jährige, die sich in der Obdachlosenszene bewegte und ursprünglich aus Düsseldorf stammt, wurde am 2. Juli in der Nähe der Erzbahntrasse gesehen. Dabei handelt es sich um einen kombinierten Radweg, der zwischen den Städten Essen, Gelsenkirchen, Bochum und Herne verläuft. Nach Erkenntnissen der Mordkommission wollte Sandra Raasch am Abend desselben Tages eine Goa-Party in Gelsenkirchen besuchen. Dort tauchte sie jedoch nicht auf. Die Polizei fragt nun, wer die 33-Jährige nach dem 2. Juli im Bereich der Erzbahntrasse, der Halde Pluto sowie den Stadtteilen Bickern, Wanne und Eickel gesehen hat.

Sandra Raasch war etwa 1,70 Meter groß und nach neuesten Zeugenaussagen von normaler Statur. Zuletzt bekleidet war sie mit einer blauen Jeanshose sowie hellbeigen Leinenturnschuhen. Sie hatte dunkelblonde Haare, die zu einem Pagenschnitt frisiert waren. Um den Hals sowie an ihren Hand- und Fußgelenken trug sie mehrere Freundschaftsarmbänder sowie Ketten mit zum Teil auffälligen Anhängern. Am linken Handgelenk trug sie ein Armband, wonach sie am 14. Mai am Festival "Magic Spring" in Köln teilgenommen hat.

Sachdienliche Hinweise erbittet das Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0234/9094110. Die Staatsanwaltschaft Bochum hat zur Erlangung von sachdienlichen Hinweisen, die zur Ermittlung oder Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 2000 Euro ausgesetzt.

Quelle: Pressestelle Polizei Bochum
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