Polizei klärt Mord an 28-Jährigem auf

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Das Opfer, der 28-jährige Herner Sharip Makaev. Foto: Polizei

Der Mord an einem seit März dieses Jahres vermissten Mann aus Herne konnte durch akribische Arbeit der eingesetzten Bochumer Mordkommission aufgeklärt werden.

Der damals 28-jährige Sharip Makaev wurde von Familienangehörigen im März als vermisst gemeldet. Unter anderem durch die Aussage eines Bekannten, die dieser in Tschetschenien machte, kam der Verdacht auf, dass der in Herne gemeldete Mann getötet worden war.

Zwei Täter gefasst
zwei flüchtig

Die monatelangen Ermittlungen der Bochumer Mordkommission I unter Leitung von Kriminal-Hauptkommissar Dirk Wisniewski führten am 12. August zum Fund der Leiche in einem Waldgebiet in Vlotho. Im Rahmen der durchgeführten Obduktion erhärtete sich der Verdacht eines Verbrechens.
Was war geschehen? – Wie der nun wieder in seinem Heimatland Tschetschenien lebende Bekannte des späteren Opfers berichtete, war Makaev mit ihm zusammen nach Deutschland eingereist. Hier seien beide am 2. März von einer Bekannten abgeholt worden, die aber nicht – wie geplant – zu einem Besuch fuhr, sondern sie in einen Hinterhalt lockte, wo sie von mehreren Männern in einen Kleintransporter gezerrt wurden. Hierbei wurde Makaev vorsätzlich getötet. Der spätere Tatzeuge wurde später freigelassen.
Gegen vier Tatverdächtige wurde ein Haftbefehl wegen Mordes beantragt. Eine 32-jährige Hernerin und ein Essener (26) sitzen in U-Haft. Zwei Männer sind flüchtig.
Hintergrund der Tat war ein Raubüberfall auf eine ältere Frau in Lüdenscheid Ende 2014, den einer der Verdächtigen verübt hatte. Das Geld war in der Wohnung des später Getöteten versteckt worden, wo es unter ungeklärten Umständen verschwand. Hierüber war es zum Streit gekommen.
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