Risikofaktor Mensch

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Mehr Sicherheit im Straßenverkehr forderte eine Anruferin vor wenigen Tagen. Der Hintergrund: Ihr Sohn war ausgangs eines Kreisverkehrs von einem Auto angefahren worden. Das Kind hatte dabei Glück im Unglück, es habe lediglich eine Gehirnerschütterung davongetragen, berichtete die Mutter.

Tatsächlich scheint ein hundertprozentiger Schutz nicht möglich zu sein, denn das höchste Sicherheitsrisiko bleibt der Mensch selbst. Ein Paradebeispiel dafür gab am späten Mittwochabend auf dem Westring ein 20 Jahre alter Porsche-Fahrer ab, der mit mehr als 140 Kilometern pro Stunde offensichtlich auch den Tod Unbeteiligter in kauf nahm. So ausgelutscht der Ruf nach härteren Sanktionen klingen mag, eine solche Person ist weder heute noch in ferner Zukunft charakterlich dazu geeignet, um ein Kraftfahrzeug zu bewegen. Dazu braucht es dann auch keinen Idiotentest mehr. Wer in dieser rücksichtslosen Manier auf Straßen unterwegs ist, sollte den Führerschein auf Lebenszeit verlieren.
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