Theorie trifft auf Praxis

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Beate Stock-Wagner, Leiterin der Akademie für Physio- und Ergotherapie (vorne links) begrüßte 68 Schüler, für die jetzt die Ausbildung zum staatlich anerkannten Physio- und Ergotherapeuten beginnt. (Foto: St. Elisabeth-Gruppe)

Im Oktober begann für 68 Schüler die Ausbildung zum staatlich anerkannten Physio- und Ergotherapeuten in der St. Elisabeth-Gruppe. Durch die direkte Anbindung der Akademie der Physio- und Ergotherapie an die Kliniken lernen die Schüler in beiden Fachbereichen ein besonderes Zusammenspiel zwischen Theorie und Praxis kennen und können ihr Wissen direkt am Patienten umsetzen.

Den Menschen als Ganzes sehen – dieses Ziel verfolgen die Ausbildungskonzepte der Akademie für Ergo- und Physiotherapie. Damit die angehenden Therapeuten schon in der Ausbildung das ganze Spektrum ihres Berufes kennenlernen und am Menschen die Zusammenhänge erkennen, werden in mindestens 1600 praktischen Stunden die Inhalte vertieft. „Unsere Schüler lernen dadurch verschiedene medizinische Fachgebiete und therapeutische Maßnahmen kennen“, sagt Beate Stock-Wagner, Leiterin der Akademie für Physio- und Ergotherapie.

Dazu gehört bei der Ausbildung zum Physiotherapeuten unter anderem das Wissen um die Behandlung von orthopädischen, neurochirurgischen und rheumatologischen Erkrankungen bei den Patienten. Die meisten Menschen verstehen unter Physiotherapie vor allem die Behandlung von Einschränkungen im Bewegungsapparat. Dabei gehört viel mehr zum Aufgabengebiet: „Physiotherapeuten behandeln auch Menschen mit Störungen des Nervensystems und der inneren Organe“, so Stock-Wagner.

Ebenso breitgefächert und nah am Patienten, bildet die jüngst gegründete Akademie der Ergotherapie ihre Schüler aus. „Ergotherapeuten arbeiten mit Menschen aller Altersgruppen – dabei stellt jede Zielgruppe ganz unterschiedliche, individuelle Ansprüche an den Therapeuten“, sagt Stock-Wagner. Die angehenden Ergotherapeuten werden intensiv auf diese Kernkompetenz vorbereitet. Ergotherapeuten helfen Patienten, die durch einen Unfall, Krankheit, Verletzungen oder Behinderungen eingeschränkt sind, indem sie mit ihnen die alltäglichen Handlungen trainieren. So sollen die Betroffenen Stück für Stück ihre Selbstständigkeit wiedererlangen. „Hierzu gehören sämtliche medizinischen Disziplinen – darum werden bei uns in der Ausbildung auch umfassende Kenntnisse der Anatomie, Krankheitslehre und aktueller Therapieverfahren vermittelt“, weiß die Leiterin der Akademie.

Die St. Elisabeth-Gruppe bietet einigen Schülern nach erfolgreich absolviertem Examen eine Übernahme in das Zentrum für Prävention, Therapie, Rehabilitation und sportmedizinische Diagnostik an. „Da unsere Schüler die Kliniken mit ihren internen Abläufen durch die Praxisausbildung schon kennengelernt haben, profitieren natürlich beide Seiten davon“, sagt Beate Stock-Wagner.

Wer sich für eine Ausbildung in der Akademie der Physio- und Ergotherapie interessiert, ist zum ersten Informationstag am Dienstag, 25. Oktober, um 18 Uhr im Kongresszentrum am St. Anna-Hospital eingeladen.
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