Kastanien von Motten befallen

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Zwar sind die Bäume seit dem Frühjahr von Motten befallen, Schäden an den Blättern fallen aber erst im Spätsommer auf. (Foto: Archiv Wochenblatt)

Braune Flecke, fallende Blätter – viele Rosskastanien in Herne sehen derzeit mitgenommen aus. Der Grund dafür ist die Rosskastanien-Miniermotte, die in diesem Jahr außergewöhnlich viele dieser Bäume befallen hat. Gefährlich sind die kleinen Falter aber nicht. Sie befallen ausschließlich weißblühende Rosskastanien, andere Pflanzen oder gar Textilien bleiben von der Motte verschont.

Von Motten angefressene Blätter haben beige-braune Stellen. Oft kommen auch noch dunklere braune Stellen hinzu, weil der Bräunepilz durch die Fraßlöcher in die Kastanienblätter eindringt. Die befallenen Bäume erholen sich von selbst und werden im nächsten Frühjahr wieder gesunde Blätter hervorbringen. „Miniermotten sind ein ästhetisches Problem, die Bäume können den Befall aber meistens gut ertragen“, so die Baumkontrolleure der Stadt Herne.

Zwar sind die Bäume seit dem Frühjahr von Motten befallen, Schäden an den Blättern fallen aber erst im Spätsommer auf. Bis dahin haben die Bäume genügend Zeit, Nährstoffe zu speichern, sodass es ihnen nicht schadet, wenn die Blätter schon früh abfallen. Spätestens im Herbst, wenn die Bäume ohnehin ihre Blätter verlieren, wird vom Mottenbefall nichts mehr zu sehen sein.

Bekämpfen kann man die Motten nicht. Um zu verhindern, dass sich die Miniermotten weiter ausbreiten, sollten Bürger die befallenen Blätter auf keinen Fall auf den heimischen Komposthaufen werfen. Statt dessen ist die Biotonne oder, falls keine Biotonne vorhanden ist, der Restmüll der richtige Platz dafür. Die Kastanien können aber ohne Bedenken gesammelt werden.

Quelle: Presseamt Stadt Herne
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 29.08.2017 | 22:36  
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