KiJuPa pflanzt in der Wildnis für Kinder

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Die Löcher sind gegraben, jetzt können Hasel, Weißdorne und Ebereschen am Rande der „Wildnis für Kinder“ gepflanzt werden. Die „Großen“ des Kinder- und Jugendparlamentes unterstützen die jüngeren Mitglieder bei der Arbeit. Foto: Rainer Rüsing
Herne: Wildnis für Kinder |

Sie wollen nicht nur wissen, wie Politik funktioniert, sie setzen sich auch mit Schaufel und Spaten für unsere Stadt ein. Mädchen und Jungen des Kinder- und Jugendparlamentes (KiJuPa) pflanzten 50 Sträucher in der „Wildnis für Kinder“ am Haus der Natur.

Wachsen die Gehölze gut an, werden sie als Sichtschutz die Fläche zum Wendehammer am Juri-Gerus-Weg abschirmen und Tieren Unterschlupf und Nahrung bieten. Das KiJuPa-Team um Geschäftsführerin Petra Kübler-Rössmann hat schon mehrfach Gehölze auf dem Gelände gepflanzt und Müll gesammelt, der von unbedarften Zeitgenossen dort zurückgelassen wurde.
„Den Einsatz der jungen Leute für dieses Projekt finde ich vorbildlich“, lobt Jürgen Heuser, Leiter der Biologischen Station und „Vater“ der Wildnis, die Arbeit der Jugendparlamentarier.

In der Natur spielen
und sie kennen lernen

„Im Projekt ‚Wildnis‘‘ sollen Stadtkinder unbeschwert in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft nach Lust und Laune Naturerfahrungen sammeln können“, erklärt Stefan Welzel, Sprecher der Biologischen Station.
Die „Wildnis“ wurde im vergangenen Jahr eröffnet und ist das erste Pilotprojekt für Naturerfahrungsräume im Ballungsraum unseres Landes. Das Projekt wird von Rat und Verwaltung unterstützt und finanziell getragen durch die NRW-Stiftung und die Dr.-Gustav-Bauckloh-Stiftung.
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