Klima-Wochen in der VHS und im Eine-Welt-Zentrum

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Folgen des Klimawandels? In unseren Breitengraden scheint die Häufigkeit heftiger Stürme zuzunehmen. (Foto: Bernfried Obst)

Das Eine-Welt-Zentrum und die Volkshochschule veranstalten gemeinsam die Klima-Wochen. Referenten setzen sich dabei in Vorträgen mit dem Klimawandel auseinander und zeigen sowohl Folgen als auch Lösungswege auf.

Die Orkane Harvey und Maria richteten im vergangenen Jahr große Schäden im Süden der Vereinigten Staaten und auf Puerto Rico an. Monsunregen führten in Indien, Bangladesch und Nepal zu schweren Überflutungen mit Toten und großen Schäden. Lange Dürren und Wassermangel verursachten große Problemen in Italien und Spanien, währenddessen Starkregen und Überschwemmungen Griechenland heimsuchten. Auch Deutschland war betroffen.

Mit dem Klimaabkommen von Paris hoffte man, den Durchbruch in der internationalen Klimapolitik erreicht zu haben. Inzwischen haben sich die USA unter Präsident Donald Trump aus dem Abkommen verabschiedet. Und nach wie vor bleibt die Frage: Kriegen wir den Klimawandel noch in den Griff? Antworten darauf möchten die Klima-Wochen vom Eine-Welt-Zentrum und der Volkshochschule geben.

Eine Reihe von Vorträgen behandelt das Thema mit unterschiedlichen Schwerpunkten rund um die Ausstellung „Klima-Wandelt“ der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, die im VHS-Foyer im Kulturzentrum, Willi-Pohlmann-Platz 1, bis zum 20. April zu sehen ist. Sie vermittelt anhand von Fotos und Grafiken aktuelle Informationen zum Klimawandel und dessen Folgen. Gruppen, die eine Führung machen wollen, können sich bei Malte Pattberg unter der Rufnummer 0176/21217927 oder per E-Mail (malte.pattberg@gmx.de) anmelden.

Die Vorträge behandeln Phänomene wie das Abschmelzen der Gletscher in den Alpen (15. März, 19 Uhr) über die Zusammenhänge von Klimawandel und Naturkatastrophen (19. März, 19 Uhr) und die Folgen der hiesigen Import-Kohleverstromung für Südafrika (20. März, 19 Uhr) bis zum Klimawandel als Fluchtursache (17. April, 19 Uhr). Die Filmdokumentation „Klimawandel - Unser aller Problem“ (9. April, 19 Uhr) ergänzt die Veranstaltungsreihe.

Die Klima-Wochen werden heute um 18.30 Uhr von Bürgermeister Erich Leichner im Kulturzentrum eröffnet. Stefan Rostock von der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch wird über globale und lokale Antworten auf die Klimakrise referieren. Gast der Eröffnungsveranstaltung ist außerdem die Klima- und Menschenrechtsaktivistin und Theologin Marta Benavides. Sie wird über die Auswirkungen in ihrer Heimat El Salvador sprechen. Die Veranstaltungen zur Themenreihe finden bis zum 20. April im Kulturzentrum statt.
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