Mehr Wald fürs gute Klima

Anzeige
Aufgeforstet wird auch mit Arten, die vermutlich erst in Zukunft in unseren Gefilden heimisch werden. (Foto: Ferdinand Graf Luckner)

Der Regionalverband Ruhr (RVR) forstet eine Fläche in Herne mit Baumarten zur Anpassung an den Klimawandel auf. Mit Unterstützung des Waldkaufhauses der Stiftung Unternehmen Wald können sich auch Bürger an der Aufforstung beteiligen.

Der plant auf einer rund zwei Hektar großen Fläche in Deutschlands waldärmster Stadt einen so genannten Klimawald anzupflanzen. Zum Hintergrund: Im Zuge des Klimawandels wird sich die Vegetation in Deutschland verändern. Dies trifft auch auf den Wald zu. Inwieweit es zu einem kompletten Verschwinden bestimmter Baumarten kommt, ist derzeit nicht abschätzbar. Rotbuche, Eiche, Winterlinde oder Hainbuche, so die Forscher, dürften aber nicht zu den Verlierern gehören, sofern das 2-Grad-Ziel eingehalten wird.

Dennoch gibt es keine hundertprozentige Sicherheit, dass nicht die eine oder andere der genannten Baumarten verschwindet. Im Zuge der Waldforschung soll in Herne im Klima-Wald auf weitere nicht heimische Baumarten gesetzt werden. Auf der Versuchsfläche werden neben den heimischen Baumarten Rotbuche, Hainbuche, Vogelkirsche, Winterlinde und Esskastanie auch die Fremdländer Küstentanne, Douglasie, Küstenmammutbaum, Calabrische Waldkiefer und Atlaszeder kleinflächig gepflanzt. Man möchte in den nächsten Jahren untersuchen, wie sich die Baumarten hinsichtlich ihrer Wuchsleistung und der natürlichen Ansamung entwickeln.

Eine Masterarbeit mit dem Titel "Entwicklung eines klima- und standortangepassten Aufforstungskonzeptes nach dem Sturm Ela am Beispiel der Halde Constantin in Herne" an der Ruhr-Uni Bochum begleitet das Projekt.

Die Stiftung Unternehmen Wald begrüßt das Projekt und bietet interessierten Bürgern die Möglichkeit, mit Hilfe einer Baumspende die Aufforstung zu unterstützen. Das Waldkaufhaus funktioniert dabei wie ein gewöhnlicher Shop im Internet. Jeder Baumspender erhält nach erfolgreicher Registrierung ein persönliches Passwort sowie einen Benutzernamen. Anschließend können beliebig viele Bäume ausgewählt und bezahlt werden. Derzeit steht die Bezahlung per Überweisung und Paypal zur Verfügung. Nach der Einzahlung auf das Stiftungskonto erhält jeder Spender eine personalisierte Baumurkunde auf den Namen, mit dem sich angemeldet wurde. Die eingezahlten Beträge bleiben auf einem extra eingerichteten Konto der Stiftung, bis der RVR die Pflanzung der betroffenen Waldfläche abgeschlossen hat.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) forstet eine Fläche in Herne mit Baumarten zur Anpassung an den Klimawandel auf. Mit Unterstützung des Waldkaufhauses der Stiftung Unternehmen Wald können sich auch Bürger an der Aufforstung beteiligen.

Der plant auf einer rund zwei Hektar großen Fläche in Deutschlands waldärmster Stadt einen so genannten Klimawald anzupflanzen. Zum Hintergrund: Im Zuge des Klimawandels wird sich die Vegetation in Deutschland verändern. Dies trifft auch auf den Wald zu. Inwieweit es zu einem kompletten Verschwinden bestimmter Baumarten kommt, ist derzeit nicht abschätzbar. Rotbuche, Eiche, Winterlinde oder Hainbuche, so die Forscher, dürften aber nicht zu den Verlierern gehören, sofern das 2-Grad-Ziel eingehalten wird.

Nicht jede Baumart wird Wandel überleben

Dennoch gibt es keine hundertprozentige Sicherheit, dass nicht die eine oder andere der genannten Baumarten verschwindet. Im Zuge der Waldforschung soll in Herne im Klima-Wald auf weitere nicht heimische Baumarten gesetzt werden. Auf der Versuchsfläche werden neben den heimischen Baumarten Rotbuche, Hainbuche, Vogelkirsche, Winterlinde und Esskastanie auch die Fremdländer Küstentanne, Douglasie, Küstenmammutbaum, Calabrische Waldkiefer und Atlaszeder kleinflächig gepflanzt. Man möchte in den nächsten Jahren untersuchen, wie sich die Baumarten hinsichtlich ihrer Wuchsleistung und der natürlichen Ansamung entwickeln.
Eine Masterarbeit mit dem Titel "Entwicklung eines klima- und standortangepassten Aufforstungskonzeptes nach dem Sturm Ela am Beispiel der Halde Constantin in Herne" an der Ruhr-Uni Bochum begleitet das Projekt.
Die Stiftung Unternehmen Wald begrüßt das Projekt und bietet interessierten Bürgern die Möglichkeit, mit Hilfe einer Baumspende die Aufforstung zu unterstützen. Das Waldkaufhaus funktioniert dabei wie ein gewöhnlicher Shop im Internet. Jeder Baumspender erhält nach erfolgreicher Registrierung ein persönliches Passwort sowie einen Benutzernamen. Anschließend können beliebig viele Bäume ausgewählt und bezahlt werden. Derzeit steht die Bezahlung per Überweisung und Paypal zur Verfügung. Nach der Einzahlung auf das Stiftungskonto erhält jeder Spender eine personalisierte Baumurkunde auf den Namen, mit dem sich angemeldet wurde. Die eingezahlten Beträge bleiben auf einem extra eingerichteten Konto der Stiftung, bis der RVR die Pflanzung der betroffenen Waldfläche abgeschlossen hat.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.