5,9 Millionen Euro für den Städtebau

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Oberbürgermeister Frank Dudda hat am Montagmorgen die Förderbescheide entgegengenommen. Regierungspräsidentin Diana Ewert brachte sie ins Rathaus. (Foto: Frank Dieper/Stadt Herne)

Land und Bund fördern die städtebauliche Weiterentwicklung von Herne im Bereich Herne-Mitte und in Wanne-Süd mit 5,9 Millionen Euro. Die entsprechenden Förderbescheide übergab Regierungspräsidentin Diana Ewert am an Oberbürgermeister Frank Dudda.

Für das Quartier Wanne-Süd steht eine Fördersumme von 4278400 Euro für die Jahre 2016 bis 2020 aus Mitteln des Bundes und des Landes zur Verfügung. Dazu kommen 20 Prozent Eigenkapital. Die Gesamtinvestition beläuft sich damit auf 5348000 Euro.

Das Stadtteilprojekt "Wanne-Süd" wurde durch das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen in das Programm "Soziale Stadt" aufgenommen. Das Quartier ist gegenwärtig durch Brachen, Leerstände, zurückgehende Einzelhandels- und Dienstleistungsangebote gekennzeichnet. Vor diesem Hintergrund soll dort die Wohnfunktion stabilisiert und weiterentwickelt werden. Der überwiegende Teil der diesjährigen Förderung ist für die Umgestaltung von Straßen sowie der Gestaltung von Fassaden, Höfen und Gärten bestimmt. Die Erweiterung des Dorneburger Parks gehört beispielsweise dazu. Verfügungsfonds werden zur Stärkung von zentralen Versorgungsbereichen und zur aktiven Mitwirkung der Beteiligten eingesetzt. Zur architektonischen und wohnungswirtschaftlichen Beratung von Einzeleigentümern wird ein Stadtteilbüro eingerichtet.

Für den Bereich "Herne-Mitte" fließen weitere 1660000 Euro, die jeweils zu 50 Prozent aus Bundes- und Landesmitteln stammen, nach Herne. Die Gesamtinvestition – inklusive der 20 Prozent Eigenkapital – beträgt 2075000 Euro. Das Stadtteilprojekt wurde 2012 in das Programm "Aktive Zentren" aufgenommen. In den Jahren 2012 bis 2015 wurde bereits eine Förderung in Höhe von rund 6,2 Millionen Euro bewilligt. Der überwiegende Teil der diesjährigen Förderung ist für die geplante Umgestaltung des Europaplatzes sowie der Gestaltung von Fassaden, Höfen und Gärten bestimmt.

Quelle: Presseamt Stadt Herne
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