Bedürftigen helfen

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Simone Hitzler, Peter Jeyaratnam, Rosemarie Nowak, Heinz Niehoff, Volker Rhein freuen sich über jeweils 1000 Euro, die ihnen Marco Volkar von der WHS überreichte. (Foto: WHS)

Die Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd hat dem Kinderschutzbund, dem evangelischen Kinderheim, der Herner Tafel und der Christlichen Vereinigung Junger Menschen (CVJM) jeweils eine Spende von 1000 Euro überreicht. Damit will die WHS finanzschwache Familien unterstützen.

Für Rosemarie Nowak, Schatzmeisterin des Kinderschutzbundes, gehört die Spende in der Weihnachtszeit zu den wichtigsten Einnahmen. „In diesem Jahr sind es 130 Familien, die wir versorgen“, sagt sie. Eine Zahl die traurig macht, vor allem dadurch, dass sie jährlich wächst. „Wir merken, dass die Schere in Deutschland immer weiter auseinander geht“, führt Nowak fort. Umso wichtiger ist es, gerade finanzschwachen Familien entgegen zu kommen. Bei der Weihnachtsaktion können sich bedürftige Eltern anmelden, um Präsente für ihre Kinder zu erhalten.

Für Peter Jeyaratnam und den CVJM steht am Heiligabend eine besondere Weihnachtsfeier auf dem Programm. Seit mehr als 40 Jahren lädt der Verein zu einem Weihnachtsfest ein. „Wir möchten es allen Menschen ermöglichen, einen schönen Heiligabend zu verbringen“, so Jeyaratnam. Die Veranstaltung im Ludwig-Steil-Haus richtet sich an diejenigen, die an diesem Abend alleine wären. Durch Zuwendungen anderer Firmen ist es möglich, bedürftige Menschen mit einem Fahrdienst abzuholen.

Abschließend erhielt auch die Herner Tafel eine Spende. Seit zehn Jahren hilft der Verein Menschen in Not. Mehr 2500 Herner greifen auf die Leistungen der Tafel zurück. Zweimal die Woche findet die Lebensmittelausgabe statt. Täglich fahren zwei Autos die Händler im Stadtgebiet ab und sammeln Lebensmittel ein. Dies ist mit hohen Kosten und Aufwand verbunden. „Die Ausgaben belaufen sich auf circa 30000 Euro im Jahr, die wir benötigen, um unsere Arbeit weiterführen zu können“, so Schatzmeister Heinz Niehoff. Eine Summe, die ohne die zahlreichen privaten Spenden nicht zu stemmen sei.
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