Besuch in Besiktas

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Murat Hazinedar, Bürgermeister von Besiktas, übertrug Frank Dudda symbolisch die Amtsgeschäfte für die Dauer seines Aufenthaltes im Istanbuler Stadtteil. (Foto: Stefan Kuhn)

Eine von Oberbürgermeister Frank Dudda angeführte Delegation, unter anderem bestehend aus Vertretern der lokalen und regionalen Wirtschaft, der Politik und der Stadt, besuchte Hernes Partnerstadt Besiktas und den dortigen Bürgermeister Murat Hazinedar.

An zwei Tagen stand ein straffes Programm auf der Tagesordnung. Vorrangiges Ziel dieser ersten offiziellen Reise seit Bestehen der Städtepartnerschaft war der Aufbau von nachhaltigen Beziehungen, vor allem mit Blick auf wirtschaftliche Potenziale. Aus diesem Grund sollen auch im Herbst weitere deutsch-türkische Besuche in unserer Region stattfinden. Gespräche von Vertretern der landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft "NRW.Invest" mit lokalen Banken, Verwaltungsmitarbeitern und Wirtschaftsvertretern aus Istanbuls Stadtteil fanden bereits statt.

Frank Dudda zeigte sich überwältigt von der Gastfreundschaft und dem herzlichen Empfang, der ihm und der Delegation zuteil wurde: „In Besiktas hingen tausende Herner Flaggen über den Straßen. Bei unserer Ankunft sind wir unter Anwesenheit zahlreicher internationaler Fernsehsender und türkischer Tagespresse auf dem roten Teppich empfangen worden, begleitet von einer eigens für uns aufspielenden Kapelle.“

Eine weitere Überraschung erlebte er wenig später, als ihm Murat Hazinedar für die Dauer des Besuchs die Amtsgeschäfte übertrug. Das sei vorher nicht abgesprochen und für Dudda eine echte Herausforderung gewesen. In der Folge erteilte der Interims-Bürgermeister Genehmigungen für Gewerbetreibende, hielt eine Rede im Stadtrat, war auf einer Trauerfeier zu Gast, besuchte eine Familie, die beim Militärputsch Opfer zu beklagen hatte und führte bis in den späten Abend unzählige Gespräche mit Bürgern. „Immerhin hat man mir einen Stellvertreter zur Seite gestellt, es war aber ein hartes Stück Arbeit. Zumal wir am nächsten Morgen schon wieder ganz früh unterwegs waren. Zeit zum Schlafen gab es so gut wie gar nicht.“

Der Oberbürgermeister freut sich über die vielen positiven Eindrücke und Gespräche und bedankte sich für das große Vertrauen, das ihm vor Ort entgegen gebracht wurde. Er sei der festen Überzeugung, dass sich aus der Zusammenarbeit viel Positives, nicht nur für Herne, entwickeln ließe.

Quelle: Presseamt Stadt Herne
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Bernfried Obst aus Herne | 14.02.2017 | 19:59  
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