CDU: Umdenken beim Sozialticket

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„Wir müssen nicht nur dafür sorgen, dass das Ticket den Bedürftigen weiterhin Mobilität garantiert“, findet Timon Radicke. (Foto: Archiv Wochenblatt)

Der CDU-Kreisverband fordert in der Diskussion ums Sozialticket ein Umdenken. Der Antrag, den Grüne, Linke und Piraten in der Ratssitzung am Dienstag stellen wollen, ginge "nicht weit genug". „Wir müssen nicht nur dafür sorgen, dass das Ticket den Bedürftigen weiterhin Mobilität garantiert“, so Vorsitzender Timon Radicke, „vielmehr müssen wir über eine Neuordnung des Tickets nachdenken.“

Der Kreisverband fordert von der Landesregierung eine sinnvolle Verbindung. „Wenn wir darüber sprechen, dass wir Ausbildungsberufe ähnlich anerkennen wollen wie Universitätsabschlüsse, dann dürfen auch Auszubildende unter einer Ausbildungssituation nicht leiden. Deshalb brauchen wir nicht nur ein Sozial- sondern auch ein Azubi-Ticket. Diese beiden Tickets gilt es sinnvoll und zeitgemäß zu verbinden“, so Radicke. Der Antrag der drei Parteien berücksichtige weder die Auszubildenden, noch die digitale Zukunft im Rahmen des E-Tickets.
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