Das Maß ist voll / Feuerwehrleute protestieren vor dem Rathaus

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Einen ganzen Tag lang machten Feuerwehrleute auf ihre Probleme aufmerksam.Foto: Detlef Erler
Die Herner Feuerwehrleute haben mitgezählt. 280.260 unbezahlte Mehrarbeitsstunden haben sie in den Jahren 2001 bis 2006 geleistet. Der Hintergrund: Seit 2001 gilt nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Feuerwehrleute die 48-Stunden-Woche. In den meisten Kommunen wurde in den folgenden Jahren aber weiter 54 Stunden und mehr gearbeitet. Eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes sicherte einen rückwirkenden Freizeitausgleich für die bis 2006 geleistete Mehrarbeit zu.
Den anzuerkennen weigere sich die Stadt, betonen die Deutsche Feuerwehrgewerkschaft und Verdi. Mit ihrer ganztägigen Mahnwache am Donnerstag vor dem Rathaus machten zahlreiche Feuerwehrleute aus Herne und einigen Nachbarstädten auf diesen Umstand aufmerksam, der in den kommenden Wochen auch die Verwaltungsgerichte beschäftigen wird. Gleichzeitig wurde eine personelle Aufstockung der Feuerwehren gefordert, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft sicher zu stellen.
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