Die heiße Phase der Oberbürgermeister-Wahl beginnt

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Bianca Hudziak und Cordula Sorci (v. li.) vom städtischen Wahlteam haben viel zu tun. Foto. Archiv/Thiele

Die Amtszeit von Horst Schiereck als Hernes Oberbürgermeister geht zu Ende. Über seinen Nachfolger entscheiden die Herner im September. Damit am Wahltag alles reibungslos abläuft, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Knapp 123.000 Bürgerinnen und Bürger sind am 13. September zur Teilnahme an der OB-Wahl aufgerufen. Entscheidend ist, wie viele Wahlberechtigte es am Stichtag 28. August sind. Ihre Stimme abgeben dürfen alle Deutschen und EU-Bürger, die spätestens am 13. September 1999 geboren und zum 28. August mit Herne als Hauptwohnsitz gemeldet sind. Diese Zahl kann sich zum Beispiel durch Zu- und Wegzüge noch verändern.

Ab Montag werden die Benachrichtigungen verschickt


Ab dem 17. August werden die Wahlbenachrichtigungskarten verschickt. Wer seine bis zum 23. August noch nicht erhalten hat, kann sich beim Team Wahlen melden. Es ist allerdings keine Hektik nötig, wenn das Kärtchen für den Ehemann vor dem der Gattin eintrifft. „Es kann vorkommen, dass die Karten innerhalb einer Anschrift an unterschiedlichen Tagen ankommen“, betont Cordula Sorci vom Wahlteam.

Die Karte gilt sowohl für den 13. September wie auch für die Stichwahl, die am 27. September stattfindet, falls im ersten Wahlgang kein Kandidat die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht.

Daher erhalten die Wähler ihre Karte am 13. September auch wieder zurück. Doch selbst wer diese vergisst, verliert oder gar nicht erhält muss nicht fürchten, dass seine Stimme verloren ist. Denn man kann auch nur mit einem gültigen Personalausweis das Wahllokal aufsuchen und wählen.

Insgesamt werden 97 Wahllokale eingerichtet. Neu dabei sind das Rathaus Wanne, Rathausstraße 6, das katholische Familienzentrum St. Joseph an der Agnesstraße 6 und das Verwaltungsgebäude Auf dem Stennert 6.

Hierfür sind etwa 1000 Wahlhelfer nötig. Doch da gibt es Erfreuliches zu berichten. „Für den 13. September sind die Wahllokale bis auf wenige Einzelplätze komplett belegt“, freut sich Corsula Sorci. Für die Stichwahl würden allerdings noch Leute benötigt.

Möglichkeit zur Briefwahl


Wer lieber per Briefwahl abstimmen möchte, kann diese ab sofort bis zum 11. September beantragen. Dies geht mit dem Vordruck auf der Wahlbenachrichtigungskarte, per Fax an 02323/16-2382, per E-Mail unter Angabe des Geburtsdatums an wahlen@herne.de, unter www.herne.de (dies nur bis zum 6. September) sowie persönlich.

Dies ist vom 17. August bis zum 11. September im Fachbereich Bürgerdienste, Friedrich-Ebert-Platz 5, und in der VHS Wanne, Wilhelmstraße 37 möglich. Geöffnet ist montags bis mittwochs von 8 bis 15.30 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr mit Ausnahme des 11. September, wo man bis 18 Uhr vorstellig werden kann. Man kann sofort für beide möglichen Wahlgänge die Briefwahl beantragen. Für die Stichwahl kann man dies aber noch vom 16. bis 25. September nachholen.

Die Briefwahlunterlagen gehen ebenfalls ab dem 17. August auf den Postweg, für die Stichwahl würde der Versand frühestens ab dem 16. September erfolgen.

Präsentation nur im Netz


Verzichten müssen alle Bürger auf eine große Präsentation des Ergebnisses im Herner Rathaus. „Es gab bei den letzten Wahlen einfach zu wenig Interessierte“, erklärt Cordula Sorci die Entscheidung. Wer sich informieren möchte, wird unter www.herne.de fündig.

Bürger, die sich noch als Wahlhelfer melden wollen, können das unter Tel. 02323/16-1609 tun. Dies ist auch der Kontakt, falls die Wahlbenachrichtigung nicht den Weg in den eigenen Briefkasten gefunden hat.

www.herne.de
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2 Kommentare
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Bernfried Obst aus Herne | 11.08.2015 | 20:44  
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Helmut Zabel aus Herne | 24.08.2015 | 13:44  
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