Eine für Fußgänger und Radfahrer ausgezeichnete Stadt

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Ulrich Syberg präsentiert die Auszeichnung auf der Brücke an der Bahnhofstraße. (Foto: Frank Dieper/Stadt Herne)

Die Stadt hat gestern das erste Schild eingeweiht, das Herne als fußgänger- und fahrradfreundlich ausweist. Das weiße Schild der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) steht nun an der Kanalbrücke auf der Bahnhofstraße.

Über die Schilder freuen sich vor allem Thomas Semmelmann als Verkehrsbeauftragter der Stadt und Baudezernent Karlheinz Friedrichs. „Wir machen auch vieles für Radfahrer“, sind sie sich einig. Die Infrastruktur soll so beschaffen sein, dass immer mehr Menschen das Auto stehen lassen und aufs Fahrrad umsatteln. Da steht auch der Vorsitzende des Planungsausschusses, Ulrich Syberg, hinter.

„Wir kommen immer mehr dahin, dass das Rad alltagstauglich wird“, erklärt Friedrichs. Dafür gibt es eine Projektgruppe aus Vertretern der Verwaltung, der Politik und der Polizei, die die Voraussetzungen für Radler in Herne verbessert: Lücken zwischen Radwegen werden geschlossen, Markierungen ersetzt und Förderanträge für weitere Wege gestellt. „Wir sind noch dabei, bestimmte Trassen aufleben zu lassen“, gibt der Dezernent einen Ausblick. Ihm sei es sehr wichtig, Bürger für das Radfahren zu motivieren. Denn das sorge letztendlich auch für eine gute Klima-Bilanz.

Weitere sechs Schilder werden in den kommenden Tagen an folgenden Stellen aufgebaut: Dorstener Straße/Künstlerzeche, Berliner Straße/Hüller Straße, Dorstener Straße/Herzogstraße, Bochumer Straße/KVP und Castroper Straße/Bruchstraße.

Quelle: Presseamt Stadt Herne
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