Förderbescheid zum Breitbandausbau

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Minister Dobrindt überreichte in Berlin dem Chef der Wirtschaftsförderung, Joachim Grollmann, den Förderbescheid. (Foto: Wirtschaftsförderungsgesellschaft Herne)

Herne erhält für den Breitbandausbau 50000 Euro. Minister Dobrindt überreichte in Berlin dem Chef der Wirtschaftsförderung (WFG), Joachim Grollmann, den Förderbescheid. Die Wirtschaftsförderung hatte in Abstimmung mit der Stadt einen Antrag aus dem Bundesförderprogramm gestellt.

Der Bund möchte mit dem Programm den Spitzenplatz beim Breitbandausbau in Europa ausbauen. Unterversorgte Gebiete sollen einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten. Kommunen und Landkreise mit unterversorgten Gebieten erhalten in einem ersten Schritt bis zu 50000 Euro. Mit dem Geld können sie Ausbauprojekte für schnelles Internet planen und Antragsunterlagen für eine Bundesförderung dieser Projekte erstellen. In einem zweiten Schritt vergibt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur bis zu 15 Millionen Euro je Projekt, um die Umsetzung von Ausbauprojekten zu fördern. Insgesamt stehen für den Breitbandausbau in Deutschland 2,7 Milliarden Euro an Fördergeldern zur Verfügung.

„Herne hat laut Breitbandatlas NRW aktuell eine durchschnittliche Ausbauquote von 83,2 Prozent“, erklärte Joachim Grollmann. „Die Fördergelder geben uns zunächst die Möglichkeit, eine detaillierte professionelle Marktanalyse zu erstellen, weiße Flecken im Stadtgebiet zu identifizieren und den Ausbau der Infrastruktur in Angriff zu nehmen.“ Ziel der Stadt und der Wirtschaftsförderung ist es, mit Hilfe dieser Planungen weitere Fördermittel, die in einem zweiten Schritt beantragt werden können, aus dem Paket zu erhalten.

Vor allem Planungen für den Internetausbau in den unterversorgten Bereichen sollen vorangetrieben werden. Häufig gehören hierzu auch Gewerbegebiete. Die WFG macht sich seit Jahren für den Breitbandausbau stark. Grollmann: „Wer heute den Ausbau verschläft, braucht sich morgen nicht zu wundern, dass Unternehmen andere Standorte bevorzugen. Ein Anschluss ans Breitbandnetz hat heute schon die gleiche Selbstverständlichkeit wie der an Wasser oder Strom“.

Quelle: Evelyn Stober/Wirtschaftsförderungsgesellschaft Herne
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