Grabstätte Max Wiethoff: Nachhaken zum Erhalt der Ruhestätte hat sich ausgezahlt

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Die CDU-Fraktion im Bezirk Sodingen hat mit großer Freude auf den plötzlichen Sinneswandel der Verwaltung bezüglich der Grabstätte von Max Wiethoff reagiert.
Die CDU-Fraktion hatte sich in der Sitzung der Bezirksvertretung im Februar dafür stark gemacht, die Ruhestätte des 1938 verstorbenen Amtmannes des ehemaligen Amtes Sodingen und Beigeordneten der Stadt Herne für den Stadtbezirk, auch weiterhin zu erhalten. "Die Tatsache, dass die Grabstätte ausläuft und somit eine Einebnung droht", hat uns keine Ruhe gelassen", so der Vorsitzende der CDU-Fraktion in Sodingen, Sven Rickert. Deshalb wurde die Verwaltung befragt, ob ein Erhalt des Grabes oder zumindest des Grabsteins durch die Stadt möglich ist.
Mit großer Enttäuschung mussten die CDU-Politiker in besagter Sitzung der Bezirksvertretung dann zunächst auf Ablehnung durch die Verwaltung stoßen.
Eine Übernahme der anfallenden Kosten für die Wiederherrichtung der Grabstätte und für die laufende Pflege und die Nutzungsrechte sei wegen der schlechten Haushaltslage der Stadt Herne nicht möglich. Außerdem hätte die Person Max Wiethoff durch die Benennung der Schule und der Straße bereits eine umfangreiche Würdigung erfahren, hieß es.
Diese Auffassung wurde und wird von Seiten der CDU-Fraktion im Bezirk Sodingen nicht geteilt. "In unseren Augen war Max Wiethoff für den Stadtbezirk Sodingen von großer Bedeutung. Seine Grabstätte sollte daher in Ehren gehalten werden", betont Sven Rickert.
"Wir freuen uns daher von Herzen, dass unser Appell zum Erhalt der Ruhestätte, im Anschluss an die damalige Sitzung, doch noch Gehör gefunden hat."
Durch die verantwortliche Kirchengemeinde St. Peter und Paul wurde die Bereitschaft zur kostenfreien Bereitstellung der Grabstelle zugesichert. Unter dieser Voraussetzung hat die Stadt Herne nun - in Person des Oberbürgermeisters - versichert, bis auf Weiteres die Pflege der Grabstätte durch den Fachbereich Stadtgrün vornehmen zu lassen.
"Der nun gefundene Kompromiss ist eine gute Lösung. Wir hätten für die kommende Sitzung der Bezirksvertretung einen entsprechenden Antrag auf Kostenübernahme gestellt. So freuen wir uns natürlich, dass bereits unser Nachhaken zu diesem positiven Ergebnis geführt hat," so Sven Rickert abschließend.
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