Heitkamp-Gebäude wird nicht zur Flüchtlingsunterkunft

Anzeige
Die Lage entspannt sich: Das Verwaltungsgebäude von Heitkamp soll nun nicht mehr für Flüchtlinge genutzt werden. (Foto: Angelika Thiele)

Nach wie vor leben in Herne rund 1000 Flüchtlinge. Sie sind untergebracht in städtischen Unterkünften und Wohnungen. Da insgesamt jedoch erkennbar weniger Schutzsuchende nach Deutschland und damit auch nach Herne kommen, hat sich die Stadt in den vergangenen Wochen und Monaten sehr intensiv mit der Unterbringungssituation befasst.

Bekanntlich hat die Stadttochter HGW das ehemalige Verwaltungsgebäude des Bauunternehmens Heitkamp in Wanne-Süd erworben. Neben Büros der Stadtverwaltung sollte dort auch eine Flüchtlingsunterkunft entstehen. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen hat die Stadt nun entschieden, das Gebäude an der Landgrafenstraße nicht mehr als Unterkunft nutzen zu wollen. „Es besteht kein Bedarf mehr dafür“, erklärt Sozialdezernent Johannes Chudziak.

Für das weitere Vorgehen im Hinblick auf die Entwicklung eines Technischen Rathauses an dem Standort wird die Verwaltung nun ein Votum des Rates anstreben. Die sich entspannende Lage und die vorausschauende Planung hat noch eine weitere positive Auswirkung: Die Container an der städtischen Unterkunft am Zechenring sollen aufgegeben werden. Dies kann auch vor dem Hintergrund geschehen, dass die Arbeiten am Barbaraheim an der Ackerstraße, dort entstehen 340 neue Plätze, gut voran schreiten. Es soll im November bezugsfertig sein.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.