Hilfe für Kindergärten

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Tanja Beßel-Glinka und Lena Brikmann hatten bereits 2012 eine Förderung gewonnen und werden sich auch für dieses Jahr mit einem Projekt beworben. (Foto: Jesper Dahl-Jörgensen)

Seit nunmehr fünf Jahren engagiert sich die Woges für die gezielte Förderung der genossenschaftlichen Prinzipien der Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung. Welche Projekte zukünftig unterstützt werden, kann bis Ende des Jahres mitentschieden werden.

Eine wesentliche Rolle im Zusammenschluss der Initiative spielen die Mitglieder, welche mit Hilfe eines jährlichen Fördervolumens von 10000 Euro Projekte in ihrem Umfeld unterstützen können. Hierbei unterstützt die Woges vorwiegend Projekte, die zur Förderung sozialer und gesellschaftlicher Strukturen beitragen.

In diesem Jahr konnten sich das Rockbüro und die Jugendkunstschule über Zuschüsse freuen. Mit der Fördersumme konnte unter anderem das Open-Air-Festival „Heiko“ umgesetzt werden. Bis zum Jahresende können sich noch Kindergärten bewerben. So wie bereits vor fünf Jahren, als die evangelische Kindertagesstätte „Kindervilla“ ihr Projekt einreichte.

Damals ging es um die Errichtung eines Hochbeets auf dem Hofgelände. „Ziel war, die ökologische Bildung der Kinder zu fördern“, sagt Mitarbeiterin Lena Brikmann. Ein Konzept, welches voll und ganz aufgehen sollte: Denn neben der regelmäßigen Pflege der Blumen kann bis heute immer wieder geerntet werden. „Die Kinder lernen auf diesem Weg, wo Gemüse und Früchte“, sagt Einrichtungsleiterin Tanja Beßel-Glinka. Einmal im Jahr bringen die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern das Beet auf Vordermann. Angepflanzt wird alles Essbare. „Am Anfang hatten wir sogar Cola-Kraut. Der Geschmack sollte so ähnlich sein, wie der des Getränks“, erinnert sich Brikmann.

Bis zum 31. Dezember haben die Einrichtungen die Möglichkeit, sich mit einem Projekt bei Woges zu bewerben. Mit der finanziellen Unterstützung soll dort angesetzt werden, wo der Träger der Einrichtung am Ende ist. Entsprechend sollen nicht Tische oder Stühle finanziert werden, sondern Veranstaltungen und Projekte. Wichtig ist, dass diese sich innerhalb der Stadtgrenzen befinden und innerhalb von maximal zwölf Monaten umsetzbar sind.

Ein Förderbeirat, paritätisch besetzt mit Mitgliedern der vier Woges-Partner, sichtet Anfang des kommenden Jahres die eingereichten Projekte und entscheidet dann, welche der Einrichtungen sich über eine Finanzspritze freuen kann.
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