Hundekot wird teurer

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Oberbürgermeister Frank Dudda stellte den Maßnahmenkatalog für eine saubere Stadt im Rahmen einer Pressekonferenz vor. (Foto: Frank Dieper/Stadt Herne)

Um Herne sauberer zu machen und die Menschen noch stärker für das Thema zu sensibilisieren, haben Stadtverwaltung, Entsorgung Herne und weitere Partnern ein gemeinsames Konzept auf den Weg gebracht.

Um die Bürger gezielt anzusprechen, wird in diesem Frühjahr, eng verzahnt mit dem Start der Markenkampagne für das neue Stadtlogo, die Kampagne „Herne blitzblank“ ins Leben gerufen. Mit Plakaten und selbsterklärenden Piktogrammen soll für die ordnungsgemäße Entsorgung von Müll geworben werden. Auch an Schulen will der Oberbürgermeister für einen bewussteren Umgang mit Abfall werben. „Ein Großteil der Bürgerbeschwerden bezieht sich auf die Zuwege der Schulen“, so Frank Dudda.

Damit sich die Herner in Zukunft möglichst direkt und auf kurzem Weg an die Stadt wenden können, wird es zirka zur Jahresmitte eine Beschwerde-App geben, die parallel zur bereits vorhandenen App von Entsorgung Herne angeboten und natürlich auch in den neuen Internetauftritt der Stadt eingebunden wird. Darüber hinaus wurden die Strafen für bestimmte Vergehen erhöht. Das Bußgeld für Hundekot, Fäkalien oder ähnliche sogenannte schmierige Stoffe wurde von 35 auf 50 Euro erhöht. Wer Glasscherben im öffentlichen Raum entsorgt, muss seit kurzem mit 150 statt vormals 100 Euro Bußgeld rechnen, wie Werner Friedhoff, der Fachbereichsleiter für Öffentliche Ordnung und Sport zu berichten wusste.

Der zunehmenden Vermüllung bestimmter Bereiche und hier im Besonderen der Containerstandorte soll mit gezielten Maßnahmen entgegengewirkt werden, ergänzte Horst Tschöke, der Geschäftsführer von Entsorgung Herne. Auch den Einsatz von Mülldetektiven wird es laut seiner Aussage in Zukunft weiterhin geben. Neben der technischen und personellen Aufrüstung setzt Entsorgung Herne in den nächsten Jahren vermehrt auf sogenannte Unterflursysteme. „Den Müll unter der Erde zu sammeln, wertet das Stadtbild enorm auf“, so Tschöke.

Ebenso ist eine flächendeckende Installation von Hundekotbeutelspendern im Gange, beziehungsweise bereits angelaufen. „Im letzten Jahr wurden in Herne rund 240000 Hundekotbeutel auf diesem Weg an die Bürger weitergegeben“, sagte Heinz-Jürgen Kuhl, der Fachbereichsleiter Stadtgrün. Konzertierte Müllsammelaktionen, zu denen explizit auch die Bürger aufgerufen sind, finden 2017 ebenfalls wieder statt. Auch der Problemfelder, zu denen auch das immer wieder stark vermüllte Herner Meer gehört, nimmt sich die Stadt laut Aussage des zuständigen Dezernenten Karlheinz Friedrichs in Zukunft noch stärker an.

Quelle: Presseamt Stadt Herne
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3 Kommentare
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Bernd Blech aus Wanne-Eickel | 25.02.2017 | 17:33  
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Volker Dau aus Bochum | 27.02.2017 | 12:43  
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Bernd Blech aus Wanne-Eickel | 28.02.2017 | 10:54  
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