Innovation City: Nächste Schritte eingeleitet

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Die nächsten Schritte auf dem Weg zu "Innovation City" wurden am vergangenen Montag der Öffentlichkeit vorgestellt. (Foto: Frank Dieper/Stadt Herne)
 
Zahlreiche Orte der Region beteiligen sich. In vielerlei Hinsicht könnte Bottrop ein Vorbild sein, so die Erwartung. (Foto: Frank Dieper/Stadt Herne)

Oberbürgermeister Frank Dudda gab am Montag den offiziellen Startschuss für das Projekt „Innovation-City“ im Quartier Herne-Mitte. In den kommenden sechs Monaten soll ein Konzept für den Bereich entwickelt werden.

Gemeinsam mit Burkhard Drescher, Geschäftsführer Innovation-City-Management, Stadtbaurat Karlheinz Friedrichs sowie Ulrich Koch, Vorstand der Stadtwerke, und Thomas Bruns, Sprecher der Wohnungswirtschaft, stellte Dudda das Projekt und die Zielsetzung der Öffentlichkeit vor.

Im Konzept sind Bausteine enthalten, die für eine erfolgreiche Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen und eine ganzheitliche Quartiersentwicklung notwendig erscheinen. Zusätzlich zur Grundlagenermittlung stehen das energetische Sanierungskonzept und das Energieversorgungskonzept im Zentrum. Gleichzeitig werden für das Quartier ein Akteursaktivierungs- und Kommunikationskonzept entwickelt. „Den Innovation-City-Ansatz nach Herne zu bringen, ist für uns der nächste logische Schritt und eine weitere große Chance, um unsere Stadt zukunftsgerichtet nach vorne zu bringen. Wir haben bereits eine Menge Vorarbeit geleistet und beste Voraussetzungen für den anstehenden Prozess geschaffen“, sagte Dudda. Burkhard Drescher ergänzte: „Herne ist eine sehr aktive Stadt, die schon kurz nach Bekanntgabe der Roll-Out-Quartiere die ersten Maßnahmen in die Wege geleitet und den Start der Konzeptphase optimal vorbereitet hat, sodass wir nun zusammen loslegen können.“

Das Quartier Herne-Mitte umfasst die Innenstadt und den südlich angrenzenden Bereich Altenhöfen. Die Innenstadt wird durch die gut erhaltene gründerzeitliche Bebauung im Bereich der Bahnhofstraße ebenso geprägt wie durch Verwaltungsgebäude unterschiedlicher Epochen und Bebauung der Sechziger- und Siebzigerjahre. Neben den zentralen Einrichtungen von Handel, Verwaltung und Kultur verfügt die Innenstadt auch über eine ausgeprägte Wohnfunktion. Altenhöfen ist hoch verdichtet und wird durch gründerzeitliche Strukturen, Nachkriegsbebauung und in Teilen auch jüngere Baustrukturen geprägt. Obwohl hier die Wohnnutzung überwiegt, sind insbesondere mit dem Evangelischen Krankenhaus und dem Betriebsstandort eines Reifenhändlers Dienstleistungen und Gewerbe vorhanden.

Mit 20500 Einwohnern und einer Fläche von 273 Hektar entspricht das Quartier zudem dem Stadtumbaugebiet Herne-Mitte, das über das Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" gefördert wird. Das Stadtumbauprojekt basiert ebenfalls auf einem ganzheitlichen Ansatz, sodass Teile der vorliegenden Analyse und des Konzeptes dem Innovation-City-Projekt als Grundlage dienen und um Klimaschutzaspekte ergänzt werden können.

Herne-Mitte zählt zu den ersten Quartieren, in den denen im Rahmen von "Innovation City" ein Konzept zur Steigerung der Energieeffizienz und zur ganzheitlichen Quartiersentwicklung erstellt wird. In den nun anstehenden Schritten gehe es darum, den Stadtumbau nachhaltig zu entwickeln und damit das Klima zu schützen, erklärte Karlheinz Friedrichs.

Als Premiumpartner haben die Stadtwerke bereits konkrete Pläne für das ausgewählte Quartier. Diese umfassen beispielsweise den Austausch alter Heizungsanlagen und die Umstellung auf LED-Beleuchtung. Nachgedacht wird auch über den Einsatz effizienter Wärmepumpen, den Ausbau der Nah- und Fernwärme sowie regenerative Stromerzeugung mit Photovoltaikanlagen. „Als Energieversorger vor Ort bringen wir nicht nur die nötigen Kompetenzen dafür mit, sondern kennen auch bestens die lokalen Gegebenheiten“, erläuterte Ulrich Koch.

Quelle: Presseamt Stadt Herne
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