Lieferungen mit dem Lastenrad

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Frank trifft Frank: Oberbürgermeister Dudda und Deutscfhland-Bevollmächtigter Sportolari vereinbarten die Zusammenarbeit in dieser Woche bei einem Treffen im Rathaus. (Foto: Frank Dieper/Stadt Herne)

Oberbürgermeister Frank Dudda und Frank Sportolari, UPS-Generalbevollmächtigter für Deutschland, haben am vergangenen Mittwoch im Rathaus ein Pilotprojekt zur emmissionsreduzierenden City-Logistik vorgestellt. Das Logistikunternehmen schickt seine Mitarbeiter im Stadtzentrum nun mit dem Fahrrad zum Kunden.

Als Teilnehmer am Projekt "Klimafreundlicher Wirtschaftsverkehr in Kommunen als Beitrag zur Energiewende" hat die Stadt positive Erfahrungen gemacht, was den Einsatz von Lastenfahrrädern angeht. Sieben Unternehmem aus ganz unterschiedlichen Branchen testeten diese im innerstädtischen Bereich als Ersatz für Autos.

Um diese Erfahrungen weiter zu entwickeln, ist nun daran gedacht, dass UPS (United Parcel Service) im Stadtzentrum ein Mini-Depot nutzt und die Auslieferung im Bereich der Fußgängerzone und den angrenzenden Straßen mit einem Lastenrad durchführt. Die entsprechende Rahmenvereinbarung hatten Dudda und Sportolari unterzeichnet, als der Oberbürgermeister in der vergangenen Woche gemeinsam mit NRW-Verkehrsminister Michael Groscheck die UPS-Zentrale in Atlanta/USA besuchte und dort Gespräche führte.

In Herne wurde die Partnerschaft nun symbolisch bekräftigt. Die Zusammenarbeit umfasst eine Genehmigung zum Befahren der Fußgängerzone mit Lastenfahrrädern zum Be- und Entladen, regelmäßige Abstimmungsgespräche sowie eine gemeinsame Auswertung des Projekts und eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit. Sportolari war voll des Lobes über die Zusammenarbeit mit der Stadt: "Einen besseren Partner als Herne können wir uns nicht wünschen." Dudda hob hervor, dass diese Maßnahme hervorragend zum Projekt der grünen Infrastruktur und zu Herne als Innovation City passe.

Herne ist die erste Stadt in Nordrhein-Westfalen, die dieses alternative Zustellkonzept umsetzt. Bei dem USA-Besuch unterzeichneten UPS und Groschek zudem eine Absichtserklärung, die die Ausweitung des Projektes auf weitere Städte im ganzen Bundesland vorsieht. "Herne ist damit Modellkommune für ähnliche Projekte in Nordrhein-Westfalen", erklärte Dudda.

Gegenwärtig erweitert UPS seinen Standort in Herne. Der erste Spatenstich dafür war Anfang März vollzogen worden. UPS investiert in unserer Stadt rund 80 Millionen US-Dollar und erweitert den Standort damit zu einem der größten und wichtigsten in Deutschland. Sportolari: "Herne hat seit 1986 eine zentrale Position in unserem Netzwerk. Wir investieren hier, um unsere Kunden bei ihrer Logistik zu unterstützen und sie mit Zielen in Deutschland, Europa und der Welt zu verbinden.

Im Rahmen des Treffens lud Dudda Sportolari zur Eröffnung der Cranger Kirmes am 5. August ein.

Quelle: Presseamt Stadt Herne
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